Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1913 (1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- – (sequence 82)
- Language
- German
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42 entstanden sind und durch eineMacht wirken, die ihnen Gott mitgeteilt hat.89) 3. Die Ansicht, dass von den Ursachen keine Wirkung ausgeht, weder ihrer Natur nach noch durch eine Veranstaltung Gottes, dass sie jedoch immer mit den Erscheinungen verbunden sind, von denen sie gewöhnlich begleitet sind.90) 4. Die Ansicht, welche die rechtgläubige ist, die eben von uns entwickelt wurde und welche lautet, dass die Ursachen in der Zeit entstanden sind und auf die mit ihnen verbundenen Erscheinungen weder durch sich noch durch irgend eine verliehene Macht, irgend einen Einfluss ausüben, sondern vielmehr von Gott zum Zeichen und zum Hinweis auf die ihnen folgenden Erscheinungen gemacht wurden, ohne dass jedoch eine logisch notwendige Verbindung zwischen ihnen und den Folgen, denen sie als Zeichen zu dienen bestimmt sind, bestehe.91) An einer anderen Stelle wird dann noch besonders auch dem Menschen jede Causalität abgesprochen und gelehrt, dass alle seine freiwilligen Handlungen lediglich durch die Macht Gottes hervorgebracht werden in Verbindung mit einem von Gott im Menschen selbst hervorgerufenen Vermögen, das jedoch auf das Zustandekommen der Handlung selbst gar keinen Einfluss ausübt.92) 3. Kapitel. Der Voluntarismus der Asärijja. Zwischen der eben entwickelten Auffassung der As‘arijja über das Naturgesetz und ihrer Ansicht über das Sittengesetz 89) Das. S. 111: צ1ינ-^״י äjiy* «yi ^.)L*J JUi oii-SU l+it•; ^yt> tjwuJ qXJ 00J Das.: OdDjtJ 0^0 y*Lü! 91) Das.: ob »yb ■*.!?,} *3 Lgijlö Lijus ibcjX« yb 0* 0« L* 0.L& ot^U &aU XJo U °2) Das. S. 59: »yAÄlb L$JLT ugJ j-o'Lj ־<01ג.צ (א öjJüÜ *jjliu xxJpM