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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1914-01-01 · 1913 (1914) · page 53

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1913 (1914)
Date
1914-01-01
Page
– (sequence 53)
Language
German
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13 zurückkommen. Schon aus diesem Abriss kann man entnehmen, dass Al-Razi mit den Problemen der griechischen Skepsis sehr gut bekannt war und wir können daraus für die ältere Zeit jedenfalls den Schluss ziehen, dass die Möglichkeit gegeben war, die griechische Skepsis ihrem ganzen Umfange nach kennen zu lernen. Denn man wird doch wohl nicht annehmen wollen, dass für Al-Razi sich Quellen erschlossen hätten, die den Früheren nicht zugänglieh waren. Von den jüdischen Religionsphilosophen widmet nur Saadia dem Skeptizismus eine eingehende Besprechung und Widerlegung. In der Einleitung zu seinem religionsphilosophischen Werke unterscheidet er drei Richtungen in der Skepsis, entsprechend den drei Quellen der Erkenntnis. Als solche bezeichnet er 1. die sinnliche Wahrnehmung; 2. das unmittelbare Verstandesurteil, dem wir alle jene Erkenntnisse verdanken, die mit unmittelbarer Ueberzeugungskraft sich dem Verstände aufdrängen, wie die sogenannten Axiome und sittlichen Urteile; 3. die auf logischer Notwendigkeit beruhende Schlussfolgerung, auf welcher alle jene Wahrheiten beruhen, die nicht unmittelbar durch den Verstand oder die Sinne erkannt werden, aber aus solcher unmittelbarer Erkenntnis mit Notwendigkeit sich ergeben. Nicht alle jedoch, bemerkt Saadia, erkennen diese drei Quellen der Erkenntnis an. Manche bestreiten selbst die Wahrheiten der ersten Klasse, welche die Voraussetzung für die beiden folgenden Klassen bildet, und heben dadurch alle Erkenntnis auf; manche lassen die sinnliche Erkenntnis gelten und verhalten sich bloss ablehnend gegen die beiden letzten Klassen; wiederum andere ziehen nur die auf dem Wege des Schluss- Verfahrens gewonnenen Urteile in Zweifel. Saadia tritt diesen Ansichten entgegen, und aus seinen Ausführungen ist zu ersehen, dass er mit den verschiedenen Argumenten der Skeptiker wohl vertraut war.24) Noch einmal beschäftigt sich Saadia sehr eingehend mit den Ansichten der Skeptiker in seiner Kritik der verschiedenen kosmohervor: 70jv svvoouuivajv 7]yuv 7׳pcrpj.a7<nv 7<7.2 ouaia־; iizivosTv 0׳psfA.0a*v, o׳.ov, 51 30)- ׳JLCrc« i31tv 7ן obtojicrctt * dk\d /cel 7a etö7j .. . 7:0)7 0׳jv7j30u.s8־a Iwoiav tkou /j7ußav21v y.'/j7s 0u3׳av iyovxsc aü70u 6y^0),0Y0ü|X£vyjv pjxs eioo^ . . . wazsp ö u7j sfo '* <; 70v Auuva 0Ü02 7d 3UU.ß2ß7tX07a G£UTUj AtOJVl OUVaTttl VOStV, 0570)* 8721 O’JX 13U2V 7/,V 0Ü3WV 70־} 97 0002 ,805־a auu.(kß7}x07a aoxiu yiatteiv 72 xal ivvoyjaai oovYjaou.29־a. 24) Emunot eci. Slucki S. 7 ff.

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