Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1911 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 63)
- Language
- German
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indQm er gelegentlich bemerkt,- dass die Pflanzenseele nur in den Pflanzen existiere, in den Tieren hingegen nur etwas der Pflanzenseele Analoges, nicht diese selbst,138) Wir sind uns auch der Einheit unserer Seele unmittelbar bewusst, indem wir die verschiedenen Tätigkeiten auf einen Mittelpunkt, auf unser Ich beziehen, z. ß. in der Aussage: ich begehrte, oder ich zürnte, weil ich diese Vorstellung hatte, und weil ich darüber mich wunderte usw.139) Wie hinsichtlich der Einheit stimmt Ibn Daud auch in der Frage der Präexistenz mit Aristoteles gegen Plato überein und verschieden sind, und das gleiche gelte von der Empfindung beim Menschen und dem Tiere. Doch dehnt Maimuni den Gedanken selbst auf die verschiedenen Tierspezies aus, und insofern deckt sich die Darstellung Ibn Dauds mit der Maimünis, der in der Individualisierung der Seele so weit geht, keineswegs. Eigentümlich ist die Auffassung Isaak Israelis, der auch den Pflanzen Empfindung zuschreibt und von einer dreifachen Empfindung spricht, היסודות 'D, S. 68: אבל מאמרנו נהואן שהחוש הוא לנפשות השלוש כלומר הנפש הצומחת והחיונית והמדברת אמנם הצומחת יש לה חוש טבעי שתחוש בו במזונונדי] ונידולה והחיונית יש לד. עם החוש הטבעי חוש נפשי שבו תחוש במכאוב הגשמי והתנועות ברצון והמדברת יש לה עם החוש הטבעי והחוש הנפשי חוש השכלי אשר הוא ההברה ובו,. Damit ist Aristoteles, De plantis, Anfang, zu vergleichen, wo Anaxagoras, Empedokles und Plato die Ansicht zugeschrieben wird, dass die Pflanzen Begierde 'Lund Empfindung haben״ 138; Em. r., s. 25:’ נפש צומחת היא נמצאת בכל הצמחים וימצא בבעלי חיים נ־כ כמוה לא היא בעצמה. Vgl. auch S. 82, wo Ibn Daud von deTSeele bemerkt, dass sie bloss begrifflich teilbar sei (בהעברת השכל), ähnlich wie es bei Aristoteles 413 b 15 heisst tiovov. An einer anderen Stelle (414b 20) veranschaulicht Aristoteles das Verhältnis der verschiedenen Seelenstufen zu einander an dem Verhältnis des Polygon zum Dreieck. In der höheren Seelenstufe ist die niedere mitenthalten, ähnlich wie das Dreieck im Vieleck. In eigentümlicher Weise stellt Isaak Israeli das Verhältnis der drei Seelen hinsichlich ihres Ursprunges dar, vgl. das Buch der Definitionen in der Steinschneider-Festschrift, S. 136: כי יש לנפשות מעלות שלש האחת מעלת הנפש השכלית והשנית מעלת נפש החיונית הבהמית והשלישית מעלת נפש דצומחת וכר, הנפש השכלית שהיא בקו הדיעה ומצלה נולדה וכו׳ ותחת זו המעלה של נפש השכלית היא הנפש הבהמית כ* היא נולדה מצל נפש השכלית וכר ותחת המעלה של נפש הבהמית היא מעלת הנפש הצומחת כי היא נולדה מצל נפש הבהמית. Es braucht nicht erst hervorgehoben zu werden, dass die Anschauung neuplatonisch ist, hinsichtlich der Ausdrucks weise sei auf Al־Razi hingewiesen, der zu den Worten Israelis eine treffende Parallele bietet, vgl. introductorium medicinae, Anfang: et intelligentia quidem est lumen ex lumine dei. Postquam argo factum fuit hoc lumen simplex factum (?) est umbra. Quare creavit ex ea animam animalem : et postquam facta est anima: factus (?) aer umbra: et creavit ex -ea animam naturalem . . . Quare factum est in mundo corpus per comparationem ad lumen et facta est ei umbra. Vgl. auch Lautere Brüder, S. 548: JdSxili (5* jr jyi <^1 ^UII **ג*ע,.!38) Em. r., ibid.: ובבר תספר על עצמה ותאמר התאויתי כך וכעסתי מכך.