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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1912-01-01 · 1911 (1912) · page 47

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1911 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 47)
Language
German
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IRI
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255 bei Isaak Israeli und anderen wiederkehrende Gedanke von einer durch die inneren Sinne sich vollziehenden fortschreitenden Vergeistigung des Erkenntnisinhaltes.102) Hiermit hätten wir nun, wie wir glauben, das Nötige über Ibn Daud gesagt, wir können jedoch in unserer Darstellung nicht fortfahren, ohne den Punkt zu beleuchten, auf den wir bereits kurz hingewiesen haben und der für uns ein besonderes Interesse hat. Es gab noch eine andere Lehre von den inneren Sinnen, die von der bisher behandelten, die wir kurzweg als die Aristotelisch-Galenische bezeichnen wollen, völlig abweicht und von der sich nur wenige Spuren erhalten haben. Es scheint, dass diese zweite Richtung speziell in neuplatonischen Kreisen verbreitet war, wenn wir auch bei einzelnen Neuplatonikern die Aristotelisch-Galenische Lehre finden.103) Zunächst ist es Bachja, dessen kurze Erwähnung von והמקום ממום משמרת הצורות. Für והמוקדם .1 והמקום. Vgl. auch Aidabi שבילי 46 אמונה d, wo die Bezeichnung von הדר התיכוני als שופט an die scholastische Be- Zeichnung celulla logistica erinnert. Die daselbst erwähnte Vorstellung von der Ver- Findung dieser Kammer mit der hinteren durch einen Gang, der durch ein wurmähnliches Klümpchen sich bald öffnet, bald schliesst, geht auf Galen III, S. 677 (vgl. auch Simon a. a. O., arab. Text, S. 1 ff.) zurück und findet sich auch bei Ibn Sina, Kosta b. Luka, Wilhelm v. C-onches, vgl. Schneider a. a. O., S. 1S3, A. 1. Die daran sich schüessende Bemerkung, warum man beim Meditieren den Kopf senkt, hingegen den Kopf aufrichtet, wenn man sich erinnern will, findet sich auch ס* מיסר, S. 170, und erinnert an eine ähnliche Bemerkung bei Albert d. Gr., vgl. Schneider daselbst. Die von 0* מוסר, S. 171, gegebene Lokalisierung der Sinne schliesst sich Galen an und danach muss S. 48 emendiert werden. Ganz verkehrt ist עומר השכחה von Gnvison 71לפי שהבה הדמיוני הוא במוקדם המיה והכה השומר :י והחוש המשותף הוא באמצע המוח והכה הזוכר הוא במאוחר המוח וכר כי מה יועיל הכה הדמיוני והכח המחשבי שהם במוקדם ובאמצע וכר. Die steile scheint korrumpiert zu sein. — Der Grund zur Lokalisierung der einzelnen Sinne war die angebliche Wahrnehmung, dass bei Verletzung einzelner Teile des Gehirns gewisse Funktionen ausbleiben, Ibn Sina, ZDMG., S. 360, Al-Gazzali, Tahafut, p. 72, vgl. auch die seitsarne Erzählung in *מוסר ,D, S. 172. 10-) Vgl. Isaak Israeli, ס׳ היסודות, s. 55: הנה נתקיים שהחוש המשותף כשראה בעת השינה צורות האמצעיות בין הרוחניות והגשמיות וכף וכשידע גשמותם הניחם אצל המצייר שבמוקדם המוח וקבלו [וקבלם .1] המצייר בדקות וכר. Der Text ist korrumpiert, aber der Sinn ist im ganzen klar. Die nämliche Vorstellung bei Gabirol? oben S. 137, ebenso begegnen wir ihr mehrere Male in den pseudo-empedokleischen Fragmenten, bei Kaufmann, Studien über Salom. J. Gab., vgl. S. 23: ובל מה שישינוהו החושים החמשה אוחי הגרם גשמי גמור ובר ואשר ישיגוהו החושים הפנימיים היא עצם רוחני וכד u. s. Vgi. auch Raibag- מלחמות א״ ג־ (s. 21, ed, Leipzig 1866): והנה החוש המשותף הוא יותר רחוק מקבול המוחשים קבול מעורב בהיולי לפי שהשגתו היא יותר רוחנית ואחר כן יהיה הדמיון יותר רוחני, und Gundissaiinus, De divisione philosophiae, ed. Batir bei Bacumker, Beiträge IV, S. 28. 103) Das gilt beispielsweise von Isaak Israeli, Ibn Saddik, von den Pseudoempedokleischen Fragmenten, abgedruckt von Kaufmann in seinen Studien über

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