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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1912-01-01 · 1911 (1912) · page 46

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1911 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 46)
Language
German
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IRI
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254 scheint die Darstellung Gabirols und Bachjas zu sein, wenn auch die Aufzählung des letzteren sich vielleicht mit dem Schema Ihn Dauds und der anderen jüdischen Autoren in Einklang bringen Hesse. Einzelne Punkte werden von lbn Daud mit Stillschweigen übergangen. So ist bei ihm nirgends von dem Sitz der einzelnen inneren Sinne die Rede 101) Ebenso findet sich bei ihm nicht der ganz klar ist. so ergibt eine Vergleichung zwischen der Darstellung in Philosoph. Abh., S. 63 und S. 73 folgende Gleichung: gleich dem zweiten Vermögen bei lbn Daud, oder gleich dem dritten, ^3 gleich dem vierten* HjS'fJ oder gleich dem fünften. Der Gemeinsinn wird Y0n ihm, S. 75, besonders gezählt. Al-Gazzali, Tahafut, p. 72, unterscheidet: 1. oder oder gleich dem ersten und zweiten Vermögen. 2. oder SjXsa gleich dem dritten Vermögen. 3. und gleich dem vierten und fünften Vermögen, lieber die Terminologie der christlichen Scholastiker vgl. Schneider a. a. O., S. 182. 101) Die arabischen und jüdischen Autoren lehnen sich gewöhnlich an Galen ■an, vgl. oben S. 239 A. 64. So verlegt lbn Sina den Gemeinsinn in die erste, das Vorstellungsvermögen in die zweite Ventrikel der vorderen Gehirnregion, Phantasie oder Denkkraft in die Mitte, das Gedächtnis in die hintere Gehirnregion, vgl. ZDMG., S. 360, Sahr. II. 416, Isarat, S. 124, und über seine Verlegenheit hinsichtlich der oö£a siehe oben S. 250, A. 93. Damit stimmt Al-Gazzali, Tahafut, S. 72, überein, nur dass er, logischer als dieser, das vierte und fünfte Vermögen zusammenfasst und in die hintere Gehirnregion verlegt. Die Bemerkung Durans 69a, Al-Gazzali widerspreche sich, weil er an unserer Stelle behaupte: הבח המחשב היא באחורנית המרה, während er מאוזני העיונים behaupte הבה הדמיון הוא במוקדם יימיח ist unverständlich, vgl. Kaufmann, Die Spuren des Al-Batlajusi, S. 21, A. 3. Al-Farabi widerspricht sich, während er Musterstaat, S. 30, Gemeinsinn wie auch Yorstellungsvermögen und Phantasie unter dem Namen zusammengefasst, nach Aristoteles ins Herz verlegt, heisst es Philos. Abh., S. 73: 0A u-e \Ss-PliaJ! Vgl. damit die Vorstellung vom Gehirn bei Al-Kazi, De Koning a. a. O., S. 50; ^-äJI 1ג <jJJl «*XtLaJ! Vgl. ausserdem zum Gedanken Aristocles bei Eusebius praep. ev. XIV, c. 21: *Koizs 0’ r■;13v aöör^t; 7«Tc ö!pzu3t yjjx 701; 017.760»; 7sä 70T; of/ü.oi; 70T; 70106701; tbjpofxpov;, 6 02 vou; 7 0ץ6.( 6 7.1׳; 701; 071^2601)31 ym u.27c4120031v, und Meozne Zcdck, p. 38: והנוף כלי לנפש ומרכבת ה ותצידד בו באמצעות החושים תחלות החכמיח, woran sich anschüesst ם״ המעלות von Faiakcra, ed. Venetianer, s. 37: לבני אדם להיותם [nämlich ונכראו [ההדגש והדמיון מצודד, לו שיצוד בהם מן העולם השפל התחלות הדעות. Vgl. auch Cicero, De nat. dcor. II, 11 als stoische Anschauung: Sicut aranea in medietate cassis omnia lilorum tenet pedibus exordia .... sie animae principalc usw. Ucber Saadia, lbn Saddik und Isaak Israeli vgl. oben S. 59, A. 116, S. 196,. A. 159 u. S. 253, A. 100. Heber den Sitz des Gemeinsinns spricht lbn Ezra, Exod. 5, 21, 20, 15, 28, 37, und damit ist noch zu vergleichen 20, 1: ודע כי באחרית מוח הראש הוא הזכירה

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