Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1911 (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
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234 den folgenden Sinnen nur die höher entwickelten Tiere aus״ gestattet sind. Von den höheren Sinnen schliesst sich dem Geschmack am engsten der Geruchssinn an, der das Tier in den Stand setzt, die schädliche Nahrung von Ferne zu erkennen, ohne den Geschmackssinn zu Hilfe zu nehmen, wodurch es den Nachteilen entgeht, die häufig schon mit dem blossen Kosten verbunden sind.52) Organe des Geruchssinnes sind die beiden Fortsätze des Gehirns, zu welchen die in der Luft zerstreuten Teile des riechenden Körpers durch Einatmung gelangen und die Wahrnehmung bewirken.53) In der Abhängigkeit des Geruches von der Einatmung liegt eine Wohltat für die höher organisierten Tiere, weil sie durch Anhalten des Atems üble Gerüche vermeiden können, während bei den nicht atmenden Tieren der Geruch nicht ihrem Belieben anheimgestellt ist.54) 52) Em. r., ibid.: 'יהירתר קרוב מהם אל הטעם הריה וכי, Vg1. Aristoteles 421a 16: sol/s u.3v ylp äv׳z/.00)־v i'/v.v npo; 17] v mi 60.0 1;10׳a 3107, imvyyjtojv 101; 17j; 03117,;, das. Z. 26 und sonst. 53) Em, r., ibid.: והיא הפעלות יתחדש בשתי תוספות המית [המוח הדומות המתפזרים באויר מגיעים [H.לשתי פטמית השדים מחלקים הנתבים מן הגשם המודח־ הנזכרות בשאיפה [h. אל שתי תוספות [התיספות. vg1. Galen, De usu partium in, S. 647 : »lovov a1avtojv iv auial; tou sYXccäXou Tai; ipoalK«־.; xoi/Gat;, Simon a.a.O. II, S. 247, A, 38, wo bemerkt wird, dass die Olfactorii bezw. Riechlappen bald als Fortsätze des Gehirns selbst, bald als Ausbuchtungen der vorderen Ventrikel be-- zeichnet werden. De Koning, Trois traites d’anatomie arabe 1903, S. 48: q-* qLjjLj;. [nämlich das Gehirn] לא lj»*׳I A1f2»+.J 11 1 ג .*■ Ebenso Ibn Sinabei Sahr. II, S.415, hingegenZDMG.,S.356, unbestimmter ^UjJl Vgl. ausserdem die von Kaufmann, S. 144, angeführten Parallelstellen aus jüdischen Schriftstellern: 29 שער השמיםa, Falakera 13 ם'הנפשbr Aldabi 50c, Duran 56a. Hingegen bezeichnet Aristoteles als Geruchsorgan den Ort um das Gehirn 438 b, 25: 016 y.al 1<j> 7ü3pt 16v iyxi'saLov 16-tp 16 17j; oa<pp7jas(0; at397}17]p16v ianv lotov. Auch darin weicht Ibn Daud von Aristoteles ab, dass nach Aristoteles die Qualität des riechenden Gegenstandes ohne stoffliche Beimischung sich auf das Medium überträgt, während Ibn Daud eine stoffliche Beimischung annimmt, vgl. über diesen Differenzpunkt Kaufmann a. a. O., S. 148, A. 9.. Em. r., ibid.: והשאיפה ג״כ חסד מהאל ית־ כבעלי חיים היותר שלמים לפי שבו יריח כשירצה ויעמוד מהריח כשירצה ובר. Die ganze Bemerkung, wie auch die Analogie mit dem Sehen bei den Tieren, deren Auge nicht durch Lieder geschützt wird, geht auf Aristoteles zurück, 429 b, 13: 616 xat aiopov cpaivcia!, si 7ü׳zv1a yisv oitotojc 6:30.a1a1, 6 6י avb־pu>K0; avaxvsojv jjisv, p.־/j ävaivsmv o'i 0X1? ixTCvdtov 7ן zaxsyoj v׳ 16 ~vz'j\±a oüz 03uj7.~qx .... 3017.3 6: 101; dv&poVxoi; 61«<psp*׳.v 16 a1aÖ7j17}ptov 1050־ rpo; TO TOJV aV/.OJV £«)0)V. 6» 313p 16 60.0.(/. 1p6; 16. TOJV 07.).Tu00׳f׳hc(X0.(0V usw.,. vgl. 444 b 2.