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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1912-01-01 · 1911 (1912) · page 24

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1911 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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232 einen Eindruck, den die Haut des Tieres von aussen empfängt und der von den durch den ganzen Körper verbreiteten Nerven zum Gehirn, dem eigentlichen Sitze der Wahrnehmung, fortgeleitet wird.46) Während andere Sinne auf ein Objekt beschränkt sind, erkennt der Tastsinn mehrere Gegensatzpaare, neben den Elementarqualitäten von warm und kalt, feucht und trocken, noch Hartes und Weiches, Festes und Zerbrechliches, Rauhes und Glattes, Schweres und Leichtes.47) Im Hinblick auf diese grosse Mannig־ faltigkeit der Objekte hat man mit Recht die Frage erwogen, ob wir es hier wirklich nur mit einem Sinne zu tun haben und nicht vielmehr mit mehreren Sinnen, die bloss darum für einen gehalten werden, weil sie unter der Haut verborgen sind.48) Ohne 413a 22: 0׳7./־ סי. ~a. cudjuva zoy~a 007.21 £>jv, und 413b 1: סד .u.3v ouv 'Crp 017. T/'V 7(0yv V T70T7JV UZOp'/V. ~0\2 £0)3!י TO 03 Cü)0V 017. T^V 7.1397} 3׳.V ZpÖ)~0)Z. Vgl. Themist., ed. Spengel II, S. 83, Z. 8, welcher hierzu bemerkt: «.330:; toivdv 11/.7T0JV03 7./־t TOJV dz0 T7}; 3307; יApl3T0T3X7j;, O. U-3V T7 <pUT7. /.3׳|־<l)V, £0)7 §3 117} . . . 27.2(70)7 03 0 fJLSV 7|J.׳pOJ, 01 03 0׳J03T3p0V. 40) Em. r., ibid.: והמשוש הוא התפעלות יתחדש בעיר הבעלי חיים ויחריב [H. deest.] איטר כבד יהיה מדגיש ■במה שיפרד ממנו מן העצבים הח־ש הזה [h. לבלז [לבל הצומח בו מהוש השדרה או המוח אשר לו החוש הראשון. Der Text ist nicht ganz korrekt, der Sinn aber scheint zu sein, dass die Haut das Medium oder Organ des Tastsinnes sei, und dieser Sinn daher über den ganzen Körper verbreitet und nicht, wie die anderen Sinne, lediglich auf einen Teil beschränkt sei. Vgl. die Uebersetzung unserer Stelle durch Motot und den angeblich berichtigten Wortlaut der uns vorliegenden Uebersetzung bei Kaufmann a. a. O., S. 173, A. Wenn Kaufmann daselbst bemerkt, dass Ibn Daud sich hier klar und ganz auf die Seite Galens gegen Aristoteles stelle, so trifft dies nach unserem Dafürhalten nicht zu. Ueberhaupt leidet die Darstellung Kaufmanns in diesem Punkte an einer Unklarheit, wenn er S. 172 von Aristoteles sagt, er betrachte das Fleisch als Organ des Tastsinnes und dann S. 175 von ihm bemerkt, dass er es bloss als Medium ansehe. Zum Ausdruck התפעלות sei bemerkt, dass es dem griechischen ׳robyeiv entspricht und das Empfinden hierdurch als ein Leiden hingestellt wird, vgl. Aristoteles 416 b 32. 4ד) Em. r., ibid.: [H. ,והיה לזה משיג הפכים רבים רצוני החום והקור [החס והקי־ והלח והיבש והקשה והרך והדבק והנפרד והשעיר והחלק והכבד והקל. Für והנפרד führt Kaufmann a. a. O., S. 183, die LA. והכפרך an, und übersetzt die beiden Glieder durch Festigkeit und Gebrechlichkeit. Hingegen würde דבק ונפרד dicht und locker bedeuten. Aristoteles 422 b 26 nennt nur die ersten drei Gegensätze ausdrücklich: thpuov 40ypöv, £7}pdv [fj'pov. a7.(/־}p.v 7.01 יע0./־7.(17ן twv akk0>v 037. T017.0T7. Hingegen nennt Alexander, De anima, S. 55, Z. 22, noch \v.6vqc, und 3[7ד0/־07ד. ß7por/;c 7.7.1 y.otKpÖT/};. Das Gebiet erweitert sich immer mehr. Galen nennt sieben Paare, Duran 50b acht, vgl. Kaufmann a. a. O., S. 182. 48) Die Frage wird zuerst von Aristoteles, De anima II, c. 11, aufgeworfen. Mit dieser Frage hängt die andere zusammen, ob das Fleisch das Organ oder bloss das Medium des Tastsinnes sei. Aristoteles scheint mehr zur letzteren An-

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