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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1912-01-01 · 1911 (1912) · page 23

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1911 (1912)
Date
1912-01-01
Page
– (sequence 23)
Language
German
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IRI
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231 Kapitel 4. Die animalische Seele. Was Ibn Daud unter diesem Titel auseinandersetzt, ist im Wesentlichem eine Darstellung der Lehre von den äusseren und inneren Sinnen.43) Das Begehrungsvermögen und die Bewegung werden nur nebenbei erwähnt und kurz erledigt. Obgleich nun Ibn Daud bei der Lehre von den äusseren Sinnen ziemlich ausführlich verweilt, so werden wir uns kürzer fassen, teils um nicht schon früher Erwähntes wiederholen zu müssen, teils weil seine Darstellung an sich wenig Bemerkenswertes bietet. A. Aeussere Sinne. An erster Stelle sind zu ’erwähnen der Tastsinn und der Geschmack, von welchen der erstere gleichsam den Artunterschied bildet für die Tiere, weil alles, was nicht zum mindesten den Tastsinn besitzt, nicht zur Klasse der Tiere gehört.44) Zwar schreiben wir auch den Pflanzen, obgleich sie keinerlei Sinneswahmehmung haben, Seele und Leben zu, aber damit wollen wir bloss sagen, dass in ihnen eine Spur des Lebens sei, aber Tiere nennen wir sie keineswegs.45) Die Wahrnehmung des Tastsinns erfolgt durch 43) Em. r., ibid.: יההשגית רבות מהם נגלות ומהם פנימיות. Dieser Bezeichnung entspricht bei Al - Gazali, Tahafut 72: ^L*x*A >S Andere Bezeichnungen: Isaak Israeli, ה״ם־דות 'D, S. 53, חוש גשמי; Bachja, Herzenspflichten 82a (cd. Jellinek): חושים גשמיים und נפשיים (arab.‘ KxiU^־Jl SUiLxftJdf Ibn Gabirol, vgl. oben S. 138, A. 138, spricht von חושים צפונים; jehuda Haievi, p.-96, אלהואס אלטיאהרה und אלבאטנה, VOn Tibbon durch ההישים הנראים וחנסתו־ים wiedergegeben, hingegen später, p. 312, durch ההדגשות הנראות והנסתרות; ibn Ezra in?,מקי Pהמשה ה־צינים... וחמשה תיכונים :חי. Bei Al-Farabi, Philosoph. Abh., S. 63, Z. 21: \xIAxj| Ibn Sina, ZDMG., S. 353 u. 358: Ä-LblxjL Vgl. Kaufmann, Die Sinne, S. 46, A. 30. «) Em. r., ibid.: והיאשונות שבהשנות הנגלות שתי השנות והם המשוש והטעם יהמש־ש מהם יקדם אל הטעם רצוני שהוא במו הבדל לבעלי ובי*, vgi. Aristoteles 413b 8: ־:a 01 Cüa orj['n~ox T/p; a-־tx7]v ataltojsiv iywza, 414a 2 414b 3 und sonst. Wenn Aristoteles hierbei bald bloss den Tastsinn, bald auch den Geschmack nennt, wie unser Verfasser hier, so ist dies wie Zeller III3, S. 498, A. 3, bemerkt, nicht weiter auffallend, weil nach Aristoteles der Geschmack nur eine Unterart des Tastsinnes ist. 45) Em. r., s. 27: מ• שא־ן לו משוש אינו בעל החיים עם היות שלפעמים נקרא כשמים אין חוש להם חיים ונאמר שלהם נפש וחיות כמו הצמחים כלם וכר. Aristoteles

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