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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1909-01-01 · 1909 · page 83

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1909
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 83)
Language
German
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83 die Höhe geschleudert, mit Notwendigkeit zur Erde fällt, während er die Handlungen des Menschen als freiwillig bezeichnete, sei es, dass er den Willen für frei im eigentlichen Sinne erklärte oder das i(f rjCvj bloss im Sinne der Stoiker gelten liess1). Durch eine falsche Auffassung des ursprünglichen Unterschiedes gelangte man später zu einem so absurden Satze wie: Die Bewegung unserer Hand ist unser Werk, die des Körpers in unserer Hand nicht, nach der Regel: Das was von unserem Tun an unserer Person haltet, das Subjekt nicht überschreitet, ist uns zuzuschreiben, was darüber hinausgeht, nicht. Das erstere wurde als als unmittelbare Handlung, das zweite als als fortgesetzte Handlung, als Wirkung bezeichnet. Indem aber dies selbst fraglich ist, was als Subjekt der Handlung, als Träger der Macht, anzusehen sei, da nach einigen das Selbst des Menschen die Seele ist, ergab sich als Folgerung, dass als unmittelbare Handlung des Menschen nur der Wille zu gelten habe, wonach also der Mensch nur als Urheber seiner Willensbestrebungen anzusehen sei, während die Bewegung seiner Gliedmassen schon in die Klasse der mit mutawallid bezeichneten Handlungen zu rechnen sei. So ergeben sich immer mehr Meinungsverschiedenheiten, und wenn es an der früher erwähnten Stelle aus Mawakif heisst, dass die mittelbaren Handlungen in zwei Klassen zerfallen, in solche, die nicht über das Subjekt hinausgehen und solche, die es überschreiten, so ist diese Klassi-!) Die Stoiker behaupten, das 3־f werde nach ihrer Anschauung nicht aufgehoben, denn wenn auch die s1»1.7py.3v7j in allem wirke, so wirke sie doch in jedem verschieden, gemäss der eigentümlichen Natur desselben. Den menschlichen Handlungen werde daher ihr besonderer Charakter gewahrt, und wenn sie auch nicht in dem Sinne frei sind, dass sie in jedem einzelnen Falle auch anders hätten ausfallen können, so sind sie doch freiwillig, insofern sie aus eigenem Antrieb hervorgehen; vgl. Alexander, de fato ed. Orelli, S. 42: 7v714000vx3£ ׳(dp 3 0־J00317V iyvy XOV avÖpÜJTÜOV XTjC «">3330)C, 3־ X«! Z37£3׳ü1; X(OV OVXlXS>uiva>V ).3,0031׳V 3'J? ^»«V StVÄt XO Y'.V0»JL3V0V 7.71 0־ י.־/]U(bv. ,E7Ü31 ‘(Op Cp73». X0>V OVTlUV xal ן־ ’.V0U3V10V 71 (00331; 3X3p7l xs 7.0.1 hdyjfjtji .... 03 3171;י)ן xd oco’ 37.73x00 ׳•)־.V0U.3V7 v.oxd X7;v 017.3177 coo31v, xd U.3V 0X0 Xt'900 7.0X0 X7]V ).1900־, xd 03 0X0 Tüupo; 7.0X0 X7]V Z'Jpiz . . . 0Ü03V »1.3V 70X0 17]V 01/.3L7V Cp031V 0(0£7.73 יX00 ׳|־IVO»13V(OV 007739׳573) ׳7־ V d)j.VJ~ 3/3׳.V .... M7]X3 '(dp XOV ).90־V 31 OTTO 0cJ>0U; 7Cp39־St7j X1V03, 0077396 . . . . (0־7.7 33971^53> [1.7« 71־ V 70X0; xal 3X1 X01V 7XX01V Xop; .... ״Ox». 03 70X71 [seil. 7.lV7]33t;] »1.3V 0f öp'rqc, X3 xal 30־(X7I79333(0;, 37.S1V0JV 03 7׳ U3V 017 ß7p0־^X7 *fl׳V0VX7», 71 03 017 93^110^X7 . . . X70X/jV »J.3V 3X1 X01; £0101; X3*(0VX3C, 00X3X1 03 3X31V01V S7.73X7JV, XY]V U.3V 3x1 XlO X90׳>, x7]v 03 sxt xto r.opi; Zeller a. a. O. S. 165. Der fallende Stein als Beispiel der Notwendigkeit ist geläufig und wird von Aristoteles 1414a, 17 und anderen gebraucht.

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