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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1909-01-01 · 1909 · page 69

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1909
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 69)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721021--068-2725473
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69 geht. Während Mu‘ammar, wie er berichtet, das Aufhören als ein Attribut betrachtete, das nicht im aufhörenden Dinge subsistiert, hielten andere Aufhören und Dauer für Attribute, die weder mit den Dingen selbst identisch, noch von ihnen verschieden sind1). Geht man der Sache auf den Grund, so heisst das: sie wussten nicht, wie man sich jenes Teilhaben der Dinge an den Ideen, von welchem Plato redet, zu denken habe. Ein nicht gerade glücklieh gewählter Ausdruck für diese Unwissenheit, die sie übrigens mit anderen teilen, ist ihre Verneinung der Identität und Verschieden־ heit. Man könnte auch sagen, es sei ein Schwanken zwischen dem aristotelischen Begriff und der platonischen Idee, aber so verhält es sich in Wirklichkeit nicht; es sind Platoniker, die sich über das Verhältnis der Einzeldinge zu den Ideen nicht klar waren. Was die Gegner A. H.’s betrifft, so gab es wohl unter ihnen solche, welche die platonische Anschauung von der Realität der Begriffe, auf welcher die Hai-Theorie A. H.’s beruht, überhaupt verwarfen, und solche, die zwar Anhänger der Ideenlehre waren, aber von Begriffen wie Gleichheit und Verschiedenheit, die selbst nur ein Verhältnis zwischen Begriffen ausdriieken, und vom Begriffe des Seins, der selbst keinen besonderen Inhalt hat, sondern die Realität als solche bezeichnet, keine Ideen gelten Hessen2). Zur V V letzteren Klasse von Gegnern gehört Gubbai, von dem Sahrastani ausdrücklich berichtet, er habe Accidenzen, die in keinem Substrat und Substanzen, die in keinem Raume sind, angenommen3); zur ersteren Husain aus Basra, von dem Sahrastani mitteilt, er habe die Lehre von den Ahwal und die Lehre, dass die Seinsformen Accidenzen seien, verworfen, und habe ferner behauptet, dass die Dinge sich durch sich selbst von einander unterscheiden4). ב) Ibn Hazm das.: tüud qI »yS ^־*•׳־־^ ( (ACaJI I j Ls £- »a&J I j I 1 •»•♦«ä«♦»-! * 2) Ueber die Berechtigung einer solchen Unterscheidung vgl. Bonitz, Platonische Studien, S. 201. s) Sahr. S. 54: y\ y\ J^y^r UJ צ Uü q-LO. Gemeint sind offenbar die platonischen Ideen. 4) Sahr. S. 59: y21 ^>03 <A [nämlich A. H.] xft-lA-• 2 1 . _Äi -Ä.1) « ... ~ J «> -׳ * * * o ü v V ( c

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