Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1909
- Date
- 1909-01-01
- Page
- – (sequence 64)
- Language
- German
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64 Ebenso konfus ist, was Kahir Al-B. über die Genesis der Hai- Theorie sagt1). Dass jedoch gleichwohl noch eine dunkle Erinnerung an den Ausgangspunkt der Lehre A. H.’s erhalten blieb, sehen wir aus den Beweisen, die uns vorliegen. Einer dieser Beweise geht von dem Begriffe der Existenz aus und lautet: die Existenz ist entweder existierend oder nichtexistierend oder keines von beiden. Die ersteren beiden Annahmen sind unzulässig. Die Existenz ist nicht existierend, denn wäre sie es, würde sie hinsichtlich der Existenz den anderen existierenden Wesenheiten gleich, in anderen Beziehungen aber von ihnen unterschieden sein. Das, wodurch sie sich unterscheidet, kann nicht dasselbe sein, wie das, wodurch sie gleich ist. Es müsste also zu der Existenz eine zweite Existenz hinzugefügt werden, und derselbe Prozess müsste sich in bezug auf die zweite und dritte Existenz wiederholen und zu einem regressus in infinitum führen. Ebenso aber kann man nicht sagen, dass die Existenz nicht existiert, was ein Widerspruch in sich selbst wäre, folglich bleibt nur die dritte Möglichkeit, sie ist weder existierend noch nichtexistierend. Dieser Beweis ist völlig unverständlich2). \yiJi *jjjd! usw. Aus den letzten Worten ersieht man, dass es sich um die allgemeinen Begriffe im Verhältnis zu den einzelnen Erscheinungen handelt. Der Anfang führt vom Gegenstände ab und erinnert an eine ganz andere Frage. נ) A. a. 0. 78b: [zur Hai-Lehre] L\P ^J) _•( j 0I Jwi LJ XmJLÄJ J I jJ , Li \y l Ui) +* ,Jtoij ג*ל-ע \adLa^C3>) Jjl בא Jto<J *o 2) Al-Razi a. a. O., S. 39: ^yz>y.l\ ÜJJj> Jv.i» ^Jy ylLXs* ^Uvw^5) ^UaV*S5) בא U XJ iu*y L y\ y\ w«jUl ^ב «JitoA^wJ qU yJ 3) jL^wt ^iU)^ Na^ÜÜ ^jUp.