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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1909-01-01 · 1909 · page 56

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1909
Date
1909-01-01
Page
– (sequence 56)
Language
German
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IRI
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56 und nicht das Ganze liebe, weshalb man auch weisheitsliebend nicht denjenigen nennen könne, der nicht die ganze Weisheit liebt1) — um eine ungenaue Wiedergabe dieser Stelle, sagen wir, handelt es sich wohl bei der angeblichen Behauptung A. H.’s, dass man nicht ein Ding in einer Beziehung wollen und in anderer Beziehung nicht wollen könne2). Auch was A. H. bei Sahr. über das Gute sagt, dass es nicht das Angenehme ist, sondern was in diesem und im zukünftigen Leben zum Guten anschlägt, klingt an eine Stelle in der Republik an. Doch ist diese Aeusserung zu allgemein, um etwas Bestimmtes behaupten zu können3), und ist auch für uns nicht weiter von Belang. Denn wir wollen nicht die Ansichten A. H.’s im einzelnen durchgehen, sondern richten unser Augenmerk hauptsächlich auf seine Hai-Theorie, die gleichsam den Mittelpunkt seines Systems bildet, und auf das, was damit zusammenhängt. Die Darstellungen, welche uns über die Hai-Lehre A. H.’s zugänglich sind, sind äusserst dunkel und verworren. Danach soll er behauptet haben, dass den allgemeinen Begriffen, die er Ahwal nannte, weder, das Prädikat des Seins noch des Nichtseins!) Das. S. 474: \4va1uu.v7'3zs1v ouv as, 7jv 00>ץ£ י, osrjsst, 7; uiu.v^s«1., oxi öv s'.Liv x•., 0£t ®av7Jvat ocuxov, sczv 0pÖ(׳ c Xr^xat, ou xo u.3v ©»Xoüvxa szstvoü, to bl 0.7', ujjA ~׳zv axipYovxa .... was dann an verschiedenen Beispielen erörtert wird. 2) Kahir Al-B. a. a. O. 76b: ^5; qI ג-ייגא xLolj ^.5 -3«-! [77 a] Die nun folgende Diskussion ist äusserst verworren. Wir heben aus derselben hervor, dass nach A. H. sich ergebe, wenn Gott die Prosternation als Zeichen der Verehrung für die Götzen nicht wolle, er sie auch nicht als Zeichen der Verehrung für sich wollen könne, oder wenn er das Letztere wolle, er das Erstere nicht verwerfen könne. Und A. H. soll in der Tat diese Konsequenz gezogen haben. 551 j— j5% xL' fwV^ ״ *JU Diese Ungereimtheiten bestärken uns in unserer im Text ausgesprochenen Vermutung. Sahr. S. 55: ä-äJ&LjJI ^z jo 5d^5 verglichen mit Rep., S. 613. Mit Sahr. ist auch zu vergleichen, was Kahir Al-B. 79a als siebenten Lehrsatz mitteilt.

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