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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1907-01-01 · 1907 · page 19

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1907
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 19)
Language
German
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IRI
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121 dem Rathe der Stadt und einer unendlichen Volksmenge in feierlichem Aufzuge nach dem Dome geleitet, wo ihn die Prälaten und Domherren begrüssten und in das ihm zur Wohnung angewiesene Haus des jüngst verstorbenen Partriciers Johannes Glatz1) an der Ecke des Salzringes und des Paradeplatzes2 * 4 S.) führten. fol. 171 (mitgetheilt von Grünhagen, Z. VI, 378 f.). 2. Judeorum expulsio 1453 aus Cod. Chisianus in Rom Q. II, 51 chart., fol. 54 r, mitgetheilt von Semkowicz in Mon. Poloniae Historica III, S. 785 ff., neu abgedruckt im Anhang V. 3. De persecutione judeorum Vratislaviensium aus Cod. 824 der Ossolin$kischen Bibliothek, S. 242—257, mitgetheilt von Albert K^trzynski in Mon. Pol. Hist. IV, 1 ff. Einen deutschen Auszug daraus veröffentlichte Aflbert] W[eigert] (starb 24. Februar 1902) in der ״Breslauer Zeitung“ vom 19. October 1884. 4. Jacobs von Ratingen Lied auf das Breslauer Hostienmirakel von 1453, abgedruckt in den Niederdeutschen Jahrbüchern XIV, S. 86 ff., XVI, 41 ff., und im Korrespondenzbl. d. Ver. f. niederdeutsche Spracht. (1893), S. 6 ff., vgl. Beiheft zu den Nachr. d. Gott. Ges. der Wissenschaften, phil.-hist. Klasse (Göttingen 19C0), S. 17 ff. 5. Sigismund Rosicz, Gesta diversa transactis temporibus facta in Silesia et alibi, abgedruckt in SS. rer. Siles. XII, 31 ff. 6. Peter Eschenloers Geschichten der Stadt Breslau oder Denkwürdigkeiten seiner Zeit von 1440—1479, aus der Handschr. der Kgl. u. Univ.-Bibl. zu Breslau herausgeg. v. J. G. Kunisch (2 Bde. Breslau 1827 und 1828). 7. einige neu aufgefundene Urkunden des Stadtarchivs. 8. Isserleins Pesakim, No. 69, und RGA. Israels von Bruna, No. 277. *) Ueber seine Familie s. Cod. diplom. Sil. XI, 98, 2. Er selbst gehörte 1439 zu den von König Albrecht ernannten Schöffen. Dienstag ante Martini (7. November) 1452 war er bereits todt, wie aus folgender Notiz in den Landgerichtsprotokollen F. Bresl. IV, 3 hervorgeht: Hans der pfender hat becant, das Abraham Jude von Oppiln (Anh. S. XLIV, Nr. 14) der vierte mit der ladunge und sperrunge gewest ist uff hanns Glotcz nachgelossen guter, nemlichin Bodestowitz vnd Schalkaw vnd uff alle andir habe farnde vnd vnfamde mit allen zugehorungen derselbig guter benemlichen vmb L guld vng vnd was im an den andirthalb hundert vnd czween vngrischen Golden in Statgerichtin obgehet, dorinne er tedinget also als er geladen hat vff die guter B. u. Sch. obgenannten hannus Glotcz vff die besserunge, der mag er sich dirholen an den obgen. guter vf alles das do recht ist. Genau diesem Thatbestand entsprechend bezeichnet auch Sigismund Rosicz das ״domus olim Johannis Glotcz ad forum salis“ (SS. XII, 63) als Capistranos Wohnung. Aus der Notiz ersieht man, dass die Erben des Hans Glotz sich in grossen Zahlungsschwierigkeiten befanden. Ausser Abraham von Oppeln waren Gläubiger des Nachlasses Jordan Jude (Anh. S. LII, Nr. 63), der 130 Gld. und Jonas Jude (Anh. S. LII, Nr. 62), der 18 Gld. und die Kosten und Jacob Jude (Anh. S. L, Nr. 50), der 110 Gulden zu fordern hatte. Selbstverständlich ist er der נוי אחד ושמו גלא׳ן, bezw. der ארמאי נלאץ, der mehrfach in den RGA. des Jacob Weil, No. 153 u. 154, vorkommt. Vgl. auch S. 137 f., Anm. 5. 2) Jetzt Ecke Ring und Blücherplatz. Das Haus trug ehemals die Hypothekennummer 9, Später hielt man fälschlich das Haus, welches jetzt an der Westseite des Blücherplatzes die No. 9 trägt, für das Wohnhaus Capristanos und brachte dort das

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