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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1907-01-01 · 1907 · page 9

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1907
Date
1907-01-01
Page
– (sequence 9)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721003--08-2725297
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keiten1) bei ihnen ihre steten Geldbedürfnisse decken mussten. Sie konnten in der Regel auf geordnetem Rechtswege ihre Schulden ein- 1420, dass er sich mit Friedrich von der Wydn wegen aller zwischen ihnen schwebenden Sachen und Broche geeinigt habe (StA. a. a. O. § 66). — Am 3. October 1420 erklärt Musche von Liegnitz (Anh. S. LXI, Nr. 2), dass ihm Conrad von Manow in Strehlen seine Schulden bezahlt habe (StA. a. a. O. § 64). — Am 13. Dezember 1420 bekennen Männleins Juden von Liegnitz Söhne (Anh. S. LXI nachzutragen), dass Hans Landskron in Strehlen ihnen 20 Mk. gezahlt habe (StA. a. a. 0. § 65), und am 30. Dezember* 1420, dass Petrasch und Hannos Borsecz in Strehlen die ihnen schuldigen 42 Mk. getilgt haben, und dass auch Marcus von der Reibnitz ihnen nichts mehr schuldig sei (StA. a. a. O. § 67). — Am 24. October 1421 haben Nikel Pfeifchen und am 5. November 1421 Petsche Beyer in Strehlen ihre Schulden an Abraham von Münsterberg (Anh. S. XLIII, Nr. 13) bezahlt (StA. a. a. O. § 70. 71). — Am 23. Juli 1423 war Heinrich von Kaldenbronn in Strehlen dem Juden Jekil (vielleicht 1= Jacob, Anh. S. LXV oben Nr. 5) 111/9 Mk. (StA. a. a. O. § 78) und am 30. August 1423 Nickel Hund zu Swansdorf dem Abraham von Münsterberg (Anh. S. XLIII, Nr. 13) 70 Mk. schuldig (StA. a. a. O. § 79). — Am 28. Januar 1424 erklärt Merkel Jude (vielleicht zz Anh. S. LV, Nr. 76), dass Albrccht Falkenhayn in Strehlen aller für Andere geleisteten Bürgschaften quitt und ledig sei (StA. a. a. O. §81). — Am 2. Januar 1428 hat Abraham Jude von Strehlen (Anh. S. LXIV, Nr. 2) von Valentin Schneider den Kaufpreis für ein Haus, am 27. Februar 1428 von der Frau Folginne Zahlung für die Schulden ihres verstorbenen Mannes und am 9. September 1429 eine halbe Mk. Schulden von dem Stadtschreiber Thomas Han in Strehlen erhalten (StA. a. a. O. § 152. 154. 178). — Am 7. Februar 1438 kommt ein Vergleich zwischen Aron Juden von Strehlen (S. LXIV, Nr. 1) und Vezenz Kalisch zu Stande, wonach Aron 8 Mk. zu erhalten hat (StA. a. a. 0. § 120). — In einem Urtheil der Breslauer Schöppen in einem Rechtsstreit zwischen Katharina Reyczeborynne und Hedwig Schetzynne, d. d. Breslau, 9. Mai 1439, werden Jadenschulden der Beklagten erwähnt (Stadtarchiv Breslau Or.-Urk. W. 669). — Im Jahre 1445 zahlte Nicol Bock den Juden Joseph und Neulig in Breslau (Anh. S.LII, Nr.64, und LVI,Nr.85) 99 Gld. + 77 Gld. und 1 Vierdung ״vor das gewant“ (?) (Stadtarchiv N 1004). — Im Jahre 1447 schwebte ein Rechtsstreit zwischen Hans von Pack, Mossche Juden und den vom Goldberge über Geldschulden (Kgl. Bibi. Berlin Mss. Boruss., f. 568, Nr. 123). — Am 23. Juni 1447 war Paul Geiskc in Breslau dem Ysrahel in Schweidnitz (vgl. Anh. S. LXIU, Nr. 10) Geld schuldig (Bresl. Stadtarchiv). — Am 5. Februar 1451 entscheiden die Schöffen in Glatz in Sachen einer Forderung, die der Jude Abidor (Anh. S. LXV sub I, No. 2) an Heincz v. Reichenbach, Heincz, Wenzels Sohn, und Jorg, Stephens Sohn, hatte (Urk. u. Reg. der Grafsch. Glatz II, 223). a) Der Breslauer Rath deckte seine Geldbedürfnisse in dieser Zeit hauptsächlich bei einem auswärtigen Consortium, dem die Posen er Juden Salomon, Isaak von Pej'sern, Abraham Gela und Benes angehörten. Am 1. April 1438 schuldete er dieser Gesellschaft 116 -f- 225 + 127 -j- 450 -j- 450 1368 Mk. und 10 Schock (Stadtarchiv Or.-Urk. K. 30 a. b. c. d. e), am 13. März 1439 die Summen von 169 116 ־}־ -j- 127 -j- 225 Mk. und 10 Schock Groschen (das. K. 30 f. g. h. i), am 24. März 1441 die Summe von 169 Mk. böhm. Gr. (das. K. 30 k). — Am 17. Dezember 1443 stellte der Rath neue Schuldbriefe in Höhe von 1537 Mk. und

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