Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1906
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 39)
- Language
- German
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■^mx ״;״* ■ '•'"*•• •^t' »,1■'־^־5" ־ ־* - '־■ זי־י־י י־־*"•׳ י^י^י״י — 183 — % Die weiteren Ausführungen Ibn Saddik’s, welche von den Funktionen der vegetativen Seele in den Pflanzen und von den embryonalen Vorgängen handeln, schweifen zu sehr von unserem Gegenstände ab, so dass wir sie hier nicht berücksichtigen können112). Ausführlicher können wir verweilen bei den Funktionen der animalischen Seele, die sich erst mit dem vollkommen ausgebildeten Embryo, wenn es den Mutterleib verlässt, verbindet113) und Prinzip des Lebens ist, d. h. der Empfindung und Bewegung114). Die animalische Seele übt ihre Thätigkeit aus vermittelst des sogenannten Lebenspneumas, welches von dem reinen Blute in den Arterien ge־ tragen und von den Arterien durch den Körper geleitet wird115). Daher auch haben wir als Centralorgan der animalischen Seele das Herz mit seinen beiden Kammern zu betrachten, von welchen die eine die Arterien mit Blut, die andere mit Pneuma versieht, und woher auch die natürliche, den Lebensprozess begleitende Bewegung bei den Lauteren Br., S. 195: JJJ13 ob Leu! ^1 J^> ^LaJI vJüL^J( q* vjc?LaJ1 )•*5. Was den Ausspruch des Galenus betrifft, so scheint er eine gewisse Berühmtheit gehabt zu haben, denn auch Cusari V, 21 und Gersonides, Milchamot V, 3. 3 führen denselben an. Gemeint ist die Aeusserung Galens IV, S. 700 (ed. Kühn), er zweifele, ob die sogenannte vegetative Seele das Embryo bilde: axpav ך dp 6p oj sv *ןןס BtäiuXdoei 003 (av ts wiol xat ocvajiiv, 0'6~s ev 07 15־cspp.cn:• 6יע)7_/־כ (püTixijv uiv üico xtuv icspt ,ApioTOTsXyjv xcikoopiv7jv .... oicncXefcxsiv to sjtßpuov 06 u.6vov cs/. 060av oocpyjv, aXXa xai 7c«yvTGnc201v äko^ov. Damit ist zu vergleichen seine Bemerkung S. 687 das.: wie er die Weisheit und Macht desjenigen, der den Körper gebildet hat, nachgewiesen habe, so wünsche er, dass die Philosophen ihm darthun, wer dieser sei, ob etwa ein weiser und mächtiger Gott (icoispov xt; soxi aocpo^ xal &uvax<fc . . .) 11צ) zu s. 26, z. 8: ותחלה מה שיצייר הבה הזה באדם, Vg1. Galen iv, s. 663, Alfarabi, Musterstaat, S. 40. — S. 27, Z. 7 איך תשתנה הטפה ist wohl לא vor תשתנה einzuschalten. Das., Z. 15, ist nach הצמחים vielleicht zu ergänzen: כמו שישתנו הצמחים אל היסודות.!13) Mikr., s. 27: בשישלמו האברים וצורתם ושלמה תבניתו התקשרה בו הנפש החיה. 114) Mikr., s. 31: דע יחנך השם שהחיים עלולים מאת הנפש החיה הואיל וב גללה נעשה האדם וזולתו מבעלי חיים חי שאמתת החיים התנועה וההרנש• 115) Mikr., s. 28: ועיב הנפש החיה היא נשואה ברוח החיה שהוא כח מכחותיה והרוח הזה החי נשוא בדם הזך אשר בעורקים, Vg1. folgende Anmerkung. Das ist die Ansicht Galens, welcher in einer besonderen Schrift IV, S. 703 ff. die Ansicht des Erasistratus, wonach die Arterien nur Pneuma mit sich führen, widerlegt. Zur weiteren Bemerkung Ibn Saddik’s: ובבל עורק ועורק שני קרומים ובר vgl. das Buch der Definitionen von J. Israeli (in der Festschrift zu Ehren Steinschneiders, hebräischer Theii, s. 138): ורידי הקנה ד,ם נרכבים משתי ידיעות ושני קנים