Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1906
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 182 (sequence 38)
- Language
- German
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…/2720904-2721005--37-2725248- Visual Library
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182 Thätigkeit ausübt108). Das formative Vermögen beginnt seine Thätigkeit am frühesten und ist im weiteren Verlaufe seiner Wirksamkeit auf die Unterstützung durch das Wachstnumsvermögen angewiesen, welches seinerseits seine Thätigkeit beginnt, sobald ein Organ gebildet ist, und dieselbe fortsetzt bis zur vollendeten Reife109). . Das .Ernährungsvermögen, dem vier Hilfskräfte dienstbar sind, begleitet mit seiner Thätigkeit die beiden ersten vom Beginne ihrer Wirksamkeit und setzt dieselbe fort bis zum Lebensende11"). Wenn dagegen Jemand behaupten wollte, dass das formative Vermögen nicht von der vegetativen Seele stamme, sondern wie Galenus behauptete, eine göttliche Kraft sei, so ist darauf zu erwidern, dass ja die vegetative Seele zweifellos selber eine göttliche Kraft sei und mithin zwischen unserer Behauptung, welche das formative Vermögen der vegetativen Seele zuschreibt, und der des Galenus in Wirklichkeit gar kein Widerspruch besteht111). welches man mit dem Fortpflanzungsvermögen zu identifizieren leicht geneigt wäre. Allein S. 192 zählen die Lauteren Br. acht Kräfte, neben dem formativen noch das Vermögen der Fortpflanzung vgl. Steinschneider, Hebr. Uebers., S. 18, A 122 c. m) Mikr., s. 25: ובהמצא בו הנפש הזאת אחר שישלים הכה המצייר מה שעליו להשלים ואע״פ שהוא ממיין הנפש הזאת וכחותיה אלא שיש הפרש בין הנפש הזאת ובין הכה המגדל שהכה הזה יפעל מה שיפעל בלי לדמותו לדבר וכה הגדול ידמה הפעול לדבר. Die Stelle scheint corumpirt zu sein, vielleicht ist nach להשלים ausgefallen: ישלים הכה המגדל מה שעליי להשלים. Da es sich, wie es scheint, um den Unterschied zwischen מצייר und מגדל handelt, so versteht man nicht: בין הנפש הזאת ובין הכח המגדל. Da Ibn Saddik die vegetative Seele selbst ר הגדיל nennt, so ist vielleicht וכין הכה המצייל ZU lesen und vielleicht sind noch obendrein die Worte ואע״פ שהוא ממין הנפש הזאת ולחותיה hierher zu setzen. Wir haben die Stelle dem Zusammenhänge nach wiedergegeben und glauben, dass es sich um den Unterschied handelt, den Aristoteles zwischen Werden und Wachsen macht, 320b 28: sti 0’ 7j 3ך t׳/.i«6ty] psTaßolY] (nämlich ix covausi pifö-ou;, ivzz kzy/.q 63 p]0':v lyovTo׳; |JLiys3־־j<;) 06 z ioiov dXkd. yeviacto;• ף (dp aü£7pt<; sau tod ivDicapyovto^ טס־30ץ£.גן; iiutöoaic; 7j oh <piKa־.<; p.s!0ja1; 016 0'ף sysiv ti ost T0 aü^avojjisvov. 109) Mikr.,s.25:והכה המצייר ישלים פעולתו מעת שיצטייד בשתי הטפות וכד והכה הזה הוא מיצרך. לכה הגדול ותתחיל בו צורת הגדול מעת שיצטייר בו אבר כל שהוא מאבריו עד שישלמו ימי הבחרות וכה הגדול מוצרך לכה הזן♦ 110) Mikr., s. 26: ובח הזן ירדוף את שני הפחות שהם כח הציור וכח הגדול מתחלת פעולתהנם] עד סוף זמן חיותו וכח הזן מוצרך לארבע כחות אחרים והוא הכח המושך וכד. «1) Mikr., s. 26:ואם תעלה על הדעת שכח הציור אינו מכח הנפש הצומחת אבל שהוא כח אלקי כאשר אמר גאלינום אמור לו שהנפש הצומחת אין שום אדם שיכפור בה שהיא כח אלקי אבל מדרך חיוב שיהיה כה אלל,י אבל הכח המצייר את הטפה מכח הנפש הצומחת היא בהכרח. Die Ausdrucksweise ist unklar, aber der Sinn wird wohl so sein, wie er im Texte angegeben ist. Eine ähnliche Bemerkung findet sich