Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1906
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 179 (sequence 35)
- Language
- German
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179 Theil des Körpers beseelt, der andere aber unbeseelt, im zweiten Falle müsste zugleich mit der Abnahme des Körpers auch die Seele abnehmen99). Ebenso unzulässig aber ist auch die Behauptung, dass die Seele ausserhalb des Körper sei, denn, denkt man sich die Seele vom Körper entfernt, so wäre dieser ihrer Einwirkung entzogen; denkt man sich aber dieselbe dem Körper nahe und sich ihm eng anschliessend, wie etwa ein Gewand, so kehrt die frühere Schwierigkeit wieder, dass sie nämlich ein Körper sein müsste, sei es, dass sie ihn ganz oder auch nur theilweise umgiebt, in welch letzterem Falle noch die Ungereimtheit hinzukäme, dass nur ein Theil des Körpers beseelt wäre100). Es bleibt demnach nur übrig, zu sagen, dass entsprechend der subtilen Natur der Seele, auch die Art ihrer Verbindung mit dem Körper eine äusserst subtile ist. Ja, sie umfasst und umschliesst den Körper enger als der Körper sich selbst, ist ihm näher als die Theile des Körpers dem Körper und es giebt Niemanden, der ihre Existenz in seinem Innern leugnen möchte, der sich nicht ihres Seins unmittelbar bewusst w׳äre101), aber jene Verbindung ist keine körperliche und findet nicht durch eine Berührung statt, sondern ist geistiger Art102). Nicht der Körper ist der Ort für die der Seele dargethan, sondern aus der Voraussetzung der Unkörperlichkeit folgt, dass die Seele nicht im Körper ist. Vielleicht sind in der Ueberschrift die Worte: שאינה בתוך הגוף vor ושאינה גוף ausgefallen. ") Mikr. das.: שאם תאמר שיהיה הנוף מקום לנפש ותהיה הנפש בתוכו לא ימלט מאחד משני מנינים או שתהיה הנפש במקום אחד מן הנוף או בגוף כולו בשוד. ואם תהיה במקום אחד מן הנוף היה שאר הגוף מת ואם תהיה בנוף כולו בשוד. היה חסר מן הנפש כפי מה שיחסר מן הגוף. Dies ist eine Paraphrase von Plotin IV, 3, 20: 00 000’ 0K iv cq־(-.uo* acjrjyov -(dp ־fsvoiTO 31 0־uu.׳z, sit- 6k a־f(310v, et7s ok; ־*cspieysf 2'. 17י] d'pa oiaoöset ׳civt auT?jz 0Ü37]<; ׳rpoc; a'jvrjv cuvr^poiausv'/^ xal I3T01 oaov yLSTsXaßs to ä(~(zXov T00T0 gt:0X0:>X6<; a0T7j, vgl. Theologie, S. 20. 1C0) Mikr., s. 36: אם תהיה רחוקה מן הגוף או יהיה הנוף אפם החומלת מהנפש ובר ואם תהיה קרובה לנוף מטבר אחד הטבר ההוא בלבד ישיג התוטלת וכר ואם תהיה קרובה לנוף מכל מבר אז תהיה מקופלת טל הניף מקפת אותו ותהיה כמו שק לגוף וישוב הדבר■ לקושיא הראשונה שהיא נוף וכר. 101) Das.: אבל היא דקה מאד והקפתה לנוף יותר דק מהקפת הנוף טצמו ויותר קרובה לנוף מקרבת חלקי הגוף לנוף ואין שום כופר שיוכל לכפור מציאותה ולא ידמ הויתה בטצמו ובגופו, Vg1. s. 33: אבל היא יותר דבקה בו דבוק דיוקי מדבוק איבריו זה בזה. Die Seele, will Ibn Saddik sagen, ist es, welche die Theile des Körpers zusammenhält, die sich sonst zerstreuen würden. Darum umfasst sie den Körper mehr, als der Körper sich selbst. 102) s. 31: זלא יטלה טל הדטת שזה הדבוק שאמרנו וכר שהיא דבוק נשמי בל הוא דבור רוחאני..