Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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…/2720904-2721011--019-2725023- Visual Library
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xvn! herabgemindert. S. 46 Z. 24 hat K anstatt der oben besprochenen laa: כמו האבן על דרך משל שאם נאמר בשבילה שהיא אינה חכמה לא יתחייב להיות שכלה. Anstatt der ihm unverständlichen Worte wählte der Schreiber ein Beispiel, das ihm durch Cusari II, 2 und Maimuni geläufig war. Ebenso verändert er S. 45 Z. 13 קדמות הבורא in קדמות העולם, aber mit Unrecht. P. ist sehr nachlässig geschrieben, wenn es auch hie und da gute LAA erhalten hat. Ein ganz sonderbarer Verstoss ist S. 35 Z. 34 בשביל המינים והכופרים für המ' והנופים. Der Schreiber verstand unter מינים Sectirer und fügte hierzu das sinnverwandte כופרים für den seltenen Ausdruck נופים, wie er auch sonst für einen weniger gebräuchliehen Ausdruck einen geläufigeren setzt, z. B. S. 49 Z. 8 ההשקט für השלח, s. 31 z. 15 המתכות für הנקפאים. p. weiches gegen Ende defect ist — die Varianten reichen bei mir bis S 72 — hat mit M. S. 16 Z. 18 einen längeren Passus, der gar nicht dorthin zu gehören scheint65). Ueber Oxford habe ich gar kein Urtheil, da die Varianten nur spärlich sind und diese den Eindruck machen, als ob der Schreiber es darauf abgesehen, die Worte willkürlich umzustellen, denn fast die Mehrzahl derselben besteht nur in einer solchen sinnlosen Um- Stellung der Wortfolge. Ich habe mich bestrebt, aus dem mir zu Gebote stehende^ handschriftlichen Material einen lesbaren Text herzustellen, konnte jedoch von vornherein nicht darauf rechnen, allen Ansprüchen zu genügen, zum Theil schon aus dem Grunde, weil mir zu eigener Anschauung und Vergleichung nur zwei Handschriften zur Verfügung standen. In zweifelhaften Fällen habe ich M zu Grunde gelegt, einige Stellen ausgenommen, wo ich die Mehrzahl der Hand- Schriften entscheiden liess. Blosse orthographische Verschiedenheiten, die nichts Charakteristisches haben, habe ich nicht angemerkt. רוחאני, das in M und H bald mit, bald ohne א geschrieben steht, habe ich immer mit א geschrieben. S. 37 Z. 29 habe ich שכלות in den Text aufgenommen gegen das gewöhnlichere סכלות, ebenso S. 38 Z. 4 שכלה gegen סכלה, indem ich es dahingestellt sein lasse, ob es nicht im Sinne von סכלה zu nehmen ist, denn auch die Bedeutung ״unwissend‘4 fügt sich in den Zusammenhang, wenn man auch zunächst an das Gegentheil denkt. Grammatische Ungenauigkeiten, von denen ich annehmen musste, dass sie dem Uebersetzer selber und nicht dem Abschreiber zur Last fallen, habe ich auf sich beruhen lassen, z. B. S. 1 Z. 8 65) Ebenso sei nachträglich bemerkt, dass S. 5 Z. 17: המושלאת הם הא&תיות irrthümlich in den Text aufgenommen wurde und eher mit H. zu streichen und als. Glosse anzusehen ist.