Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
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3av thümlichkeiten auf. Dahin gehört erstens der Umstand, dass der Uebersetzer viele Wörter unverändert beibehält. Es sind רמק S. 4 z. 17, נוהר s. 6 z 14, נועה s. 26 z. 30, אלגם s. 30 z. 9, סל und מג s. 35 z. 11 u. 14,צפתון s. 46 z. 23, אבדאע s. 55 z. 30, תבמה S. 71 Z. 18 (nicht חמיה Jellinek, S. XV). Ausführlicher seien erörtert folgende zwei Stellen, wo das arabische Wort zweifelhaft ist. S. 45 wird gesagt, dass nicht nothwendiger Weise ein Subject von zwei entgegengesetzten Attributen eines besitzen muss, da es wohl möglich sei, dass keines von beiden auf dasselbe Anwendung finde:כמי האבן על דרך משל שאם נאמר בשבילה שהיא מלת חי [M אמת, p לא יתחייב להיות ממרד [אמרץ 0 ,אמרו [h אלתחי, p היא חי] Das erste Wort soll nach Kaufm. Attribl., S. 271 A. 52, אלתהי gelesen werden nachlässig, das zweite אלמרד arbeitsam, d. h. wenn wir vom Steine sagen, er sei 'nicht nachlässig, behaupten wir keineswegs, dass er arbeitsam sei. Es ist jedoch nach unserer Ansicht an erster Stelle zu lesen מלתדוי und an zweiter אמרד, die achte Form von barbatus evasit, — pullulantem habens mystacem, sed barba carens. Im Deutschen lässt sich der Gegensatz nicht genau wiedergeben, gemeint jedoch ist, dass die Verneinung eines Prädicats nicht soviel wie das positive Gegentheil sei. Für die Richtigkeit dieser Erklärung spricht theilweise eine Stelle bei Themestius in seiner Paraphrase zur Physik, ed. Spengel, S. 145 *. &v 700V aforftrfi drMpaais, r\ a00 auvsTcsica 00 '(dp icp ojv to otxaiov, xca to aotxov, ooSs i<p’ oiv to \1rj x0|1.a)v, xal to cpaXaxpo'v. Ungefähr in demselben Sinne, wie das letzte Beispiel, sind auch die Worte bei lbn S. zu verstehen, wenn auch die Anwendung eine verschiedene ist. Ein arabisches Wort ferner, das jedoch durch die Hand- Schriften verwischt wurde, liegt nach unserer Meinung vor s. 12 z. 20, wo m במלח המדיני liest, h המזוני, p המתכי. Alle LAA lassen sich zur Noth erklären, selbst המדיני im Gegensätze zum folgenden. המלח הנעשה מן המים. Doch sind wohl alle LAA falsch, und es muss vielmehr heissen המעדני arab. מעדני, mineralisch. Charakteristischer noch für den Uebersetzer, als die unverändert herüber genommenen arabischen Bezeichnungen, sind gewisse Arabismen in der Uebersetzung. Unter den von Steinschneider (Hebr. Uebers., S. 409) aufgezählten Arabismen sind am auffälligsten מתקומם s. 15, einen Raum einnehmend und דיות, Bd« 30 .S. 25, hält Mose Narboni für den Uebersetzer. Steinschneider, Hebr. Uebers., S. 409, vermuthet Nachum המערבי als Uebersetzer.