Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1903
- Date
- 1903-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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die sublunarische Welt ohne das von den Sphären zu uns gelangende Licht ganz finster wäre, da die Finstemiss nichts anderes als der Schatten der Erde sei12). b) Plato, dessen Antwort an Antisthenes über die Ideen (S. 35 Z. 34) mitgetheilt wird13), ferner (S. 65 Z. 17) dessen angeblicher Ausspruch : Drei Dinge seien für die Menge nützlich, wenn sie dieselben wisse, und schädlich, wenn sie sich in Unkenntniss über dieselben befinde, dass erstens alles Seiende einen Urheber habe, der einzig sei und dessen Leitung und Regierung Alles unterstehe, dass zweitens dem Schöpfer weder Grosses noch Kleines verborgen sei, und dass schliesslich drittens das Wohlgefallen Gottes nicht durch Opfer, sondern durch gute Handlungen erworben werde14). Auch ein angebliches Gebet Plato’s wird (S. 52 Z. 30) erwähnt, für welches wir in den echten Schriften Plato’s keinen Anhalt gefunden haben und das wahrscheinlich aus der unechten Schrift Plato’s über die Gesetze stammt15). c) Aristoteles, von dem (S. 5 Z. 8) berichtet wird, er habe im Buche der Logik empfohlen, diejenigen, welche die sinnlichen Wahrnehmungen bezweifeln, zu züchtigen, um sie auf diese Weise von ihrem Zweifel zu heilen16). Ferner wird (S. 10 Z. 20).als seine sfxaaxov 7uäv, die von der •Theologie S. 160 wiedergegeben werden durch jjüi 1**3 יJü! j jjg! 12) Vgi. Kaufmann a. a. o. וכבר כאר החכם זה באברו כי איין באותו עולם צל, vgl. Lautere Br. S. 198. 13) Scholien der Berliner Akademie zu Aristoteles p. 66 a 46. 14) ג׳ דברים נאים להמון שידע אותם ויזיק להם אם לא ידעו אותם האחד בהם שיש לדברים ממציא וכף והשני שהבורא ההוא לא יסתר ממנו דכד בין דב למעש והשלישי שלא יתרצה לאדם בהקריבו קרבנות אבל יתרצה בעשותו מעשים שובים. Denselben Ausspruch im Namen Plato's führt Batlajusi an, die bildlichen Kreise, ed. Kaufmann S. 48. Nur zwei Dinge nennt Sahr. 288 (H. II, 125). Die Quelle dieses Aus- Spruches ist Plato, de legibus X, 885: tbout; 7jo־ju.svoc; slvai xaxa vöytou; oOosl; ■JÜÜ)7COTc GUTS £p־(OV d<3sß:<; £lffd<3CC~0 £Xü)V OUX£ X00)־V a<p7j>׳£V «VG^OV, äW*.Z £V 0) XI x«)v xpioüv xa'ayoDv, fj xouxo oiusp e’.tcov oüy 7j0 |1:v0:, r\ xo osuxspov ovxa; 03 cppGVTt'Cetv G.v9-py)7rc!jv, ד\ xp'xov £üx«paytüb7jxou<; stvsa öuatot; xs xai sOyäic; TCapafo pivooc. Zum Ausdruck כין רב למעש vgl. noch S. 900: 0K imp-eXsi; ap.1xpd>v stal freot 0üy ^xxov yj xojv £1&־ץ1£ן B17.<p£p0vT(0v, und betreffend die Opfer Vgl. Epinomis, S.981/ 15) Vgl. über diese Schrift Steinschneider, Zur pseudepigraphischen Litteratur, S. 51 ff. 16) Wir haben einen solchen Ausspruch in der Topik nicht gefunden, wohl aber können wir auf eine Stelle verweisen, wo zu einer solchen Aeusserung Gelegenheit geboten ist, ohne dass Arist. sich thatsächlich in diesem Sinne äussert, vgl. Topik I, 105 a3: 03 Bei oe %äv 7upoj3X7ft«z 030s icaaav 9־ia1v £tc׳.öx07l£1v, äW 7jv d7CGp^ae׳£y dv xt׳; x&v X00)׳u 0£0|1ivü)v xai p? x0Xaa£0j<; aialbjasojs.’ 0׳ piv aicopoüvXE^ ־xoxepov cet xou<; 8־soü<; xtyiäv . . , xoXaaso); 0E0vxa1, 01 05 xöxspov 1q ytojv