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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1903-01-01 · 1903 · page 5

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1903
Date
1903-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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IRI
…/2720904-2721011--004-2725008
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ni Capitel 2. Quellen des Josef Ibn Saddik. Wir erwähnen zunächst die vom Verfasser selbst bezeugten Quellen, indem wir die von ihm mit Namen angeführten Philosophen und Schriften der Reihe nach vorführen. A. a) Empedokles, dessen Schriften der Verfasser S. 54 Z. 10 denjenigen empfiehlt, die sich über das Geheimniss des Willens besser unterrichten wollen. Spuren der Benützung von pseudoempedokleischen Schriften lassen sich auch sonst nachweisen. Dahin gehört die Bemerkung (S. 4 Z. 12), dass die Sinne nur die Schale der Dinge erfassen, welche an eine gleich lautende Aeusserung des Empedokles erinnert und von ihm entlehnt sein mag10), obgleich der Gedanke selbst, dass die Sinne nur das Einzelne wahrnehmen, von Aristoteles stammt. Auch die Bemerkung (S. 6 Z. 25), dass die Seele nur in der niederen Welt, wo sie fremd sei, der Sprache bedürfe, um sich verständlich zu machen, dürfte aus Empedokles geschöpft sein11), und ebenso die Aeusserung (S. 41 Z. 12), dass 10) Vgl. die von Kaufmann in seiner Schrift: Studien über Salomon Ibn Gabirol abgedruckten Fragmente von Pseudo-Empedokles S. 42: והחושים ישיגו אותם הקליפות אבל הפשוט והנסתר לא ישיגוהו, wie aus Sahrastani s. 262 (H. n 93) hervorgeht, scheint das Bild von der Schale Empedokles besonders geläufig gewesen zu sein, denn er gebraucht dasselbe auch bei der Unterscheidung der Seele, indem er die vegetative Seele als Schale der animalischen bezeichnet. Ebenso behauptet er im Allgemeinen, dass das Niedere die Schale für das Höhere sei. Es ist dies nicht unwichtig hervorzuheben, wenn man bedenkt, wie geläufig die Anschauung von der Schale später in der Kabbala wird. ״) Vgl. Kaufmann a. a.O. S.49: זה (nämlich in der intelligiblen Welt) ואין שם הדבור בי הנפש כשהיא נראת על חנונה תדבר לנפש חאחרת דבור רוחני לא יצטרך לכלי ולא לצירוף ולא יצטרך לאותיות המביאים לעניינים ולא אל הנעימית וכד. Derselbe Gedanke findet sich auch bei den Lauteren, so dass Ibn S. denselben ebenso gut von dort entlehnt haben kann, vgl. ed. Diet. S. 354: J*/ L*J צ oUÜüj bLLxä jy L* . . 1 LgJU .... so ist dem Menschen die Mittheilung nur durch die Sprache möglich, während die Sphärenseelen thatsächlich der Sprache nicht bedürfen. Die Quelle für beide ist Plotin IV, 3.8: 0:03 07] cpt»vaT<;, olyia׳, ypy;a9-«1 vop.1ax£ov 3v txsv xijj vG7]־ccj) oüaac, Z' 3you3a; 3v oupavto . . . kx-1 03 xaöapov xäv aama xal olov o-sfiaXjxo; sxa3~0£ >.a1 0:03v 03 ־/po־T0v 0:03 x3xXaa;xivov, äk\ä xplv 3tx3tv aXXtp 1003V 3x3 ivo I־(v1u. Die Worte [nämlich die Seelen] \3ß JXJU, Jjü! •,j&dI I ioUwil j/Jl, sind eine Uebersetzung von Plotin V, 16, 4 . . . &3־ב xavxayou xävia xal xäv xäv xal

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