Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1902
- Date
- 1902-01-01
- Page
- – (sequence 44)
- Language
- German
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5 6. Religionsphilosophie: a) Ibn Daud. b) Maimuni. 7. Homiletik: Homiletische Uebungen. Dr. Horovitz. Dr. Horovitz. Die Zinsen aus dem Director Dr. Zacharias Frankel-Fonds haben auch im vergangenen Jahre die ihrer Bestimmung entsprechende Verwendung gefunden. Ausser den aus fundirten Legaten fliessenden Stipendien erhielten auch im vergangenen Jahre mehrere Seminaristen Unter- Stützungen durch Zuwendung nachstehender Stipendien, für die das Seminar hiermit seinen aufrichtigen Dank ausspricht. Das Kaiserliche Ministerium für Elsass-Lothringen hat den dorther gebürtigen Seminaristen Stipendien aus der Staatskasse gewährt. Der Vorstand der hiesigen Synagogen-Gemeinde hat, wie alljährlich, eine Subvention von 600 Mark zu Stipendien bewilligt. Vom Vorstande der Synagogen-Gemeinde hierselbst hat ein Seminarist aus der Alexander Bernhardt’schen Stiftung ein Stipendium von 60 Mark erhalten. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde in Beuthen O.-S. ertheilte einem Seminaristen aus Schlesien das Stipendium der Rabbiner Dr. Rosenthal-Stiftung. Die vom Vorstand der Synagogen-Gemeinde zu Schneidemühl dem Seminar überwiesenen Zinsen aus der Rabbiner Salomon Brann’schen Stiftung' wurden einem Seminaristen aus der Provinz Posen gewährt. Die Synagogen-Gemeinde in Oppeln hat auch in diesem Jahre die alljährlich gewährte Subvention für unbemittelte Seminaristen erneuert. Vom Studien- und Arbeitsbeförderungs-Vereirf für Israeliten in Bayern, mit dem Sitz in München, erhielt ein Seminarist ein Stipendium im Betrage von 133 Mark. Die B. H. GoldschmidPsche Stipendienstiftung in Frankfurt a. M. verlieh einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 400 Mark und einem anderen ein solches in der Höhe von 300 Mark.