Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1902
- Date
- 1902-01-01
- Page
- – (sequence 45)
- Language
- German
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6 ¥ Aus der S. S. Goldschmidt’schen Stipendienstiftung in Cassel hat ein Seminarist ein Stipendium von 300 Mark erhalten. Aus der Simon, Carl und Julie Koppel’schen Stipendien- Stiftung in Hannover erhielt ein Seminarist ein Stipendium von 100 Mark und ein anderer ein solches von 200 Mark. Die Direction der Gesellschaft der Freunde gewährte aus den Zinsen der Dr. Joel-Stiftung einem Seminaristen ein Stipendium in der Höhe von 350 Mark. Die Lessing-Loge gewährte aus den Zinsen der Dr. Joel- Stiftung einem Seminaristen ein Stipendium im Betrage von 20 Mark. Die erste Brüdergesellschaft hierselbst hat eine Subvention von 100 Mark zu Stipendien bewilligt. Durch gütige Vermittelung des Herrn Gustav Cohen in Hannover erhielt ein Seminarist ein ansehnliches Stipendium. Herr Banquier C. Magnus in Braunschweig gewährte auch in diesem Jahre einem Seminaristen eine Subvention. Herr Banquier Meyersfeld in Braunschweig verlieh wiederum einem Seminaristen ein Stipendium. Von dem hiesigen Studien-Beförderungs-Verein erhielten zwei Seminaristen je ein Stipendium. Aus der Geschwister Epstein'schen Stipendienstiftung 11 hierselbst erhielt ein Seminarist ein Stipendium. Vom Israelitischen Studien-Beförderungsverein für Ost- und Westpreussen, mit dem Sitz in Königsberg, wurde einem Seminaristen ein Stipendium gewährt. Anlässlich des Gedächtnisstages des seligen Herrn Em. Pringsheim sind dem Seminar 30 Mark zur Vertheilung zugegangen. Die Zinsen der Annette Vallentin’schen Stiftung, die von dem Rentier Herrn Henry Vallentin in Hamburg zum Andenken an seine verstorbene Mutter errichtet wurde, sind wiederum einem Seminaristen zur Wiederherstellung seiner Gesundheit durch eine Badekur stiftungsgemäss bewilligt worden. Die Seminar-Bibliothek, welche nach dem letzten Abschluss 16,473 Druckwerke in 22,079 Bänden und 212 Handschriften in 248 Bänden umfasst, hat ausser den durch Ankauf erworbenen Büchern durch folgende freundliche Schenkungen, für die sie hiermit öffentlich ihren Dank abstattet, einen Zuwachs erhalten.׳