Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 52)
- Language
- German
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LX 3. Lazarus czu Frankinsteyn hat dem Jungen Jacob (G. I, 50) vier Bücher, dem Josua (G. I, 65), der ״Inder alden schule wonit“, drei Unzen Gold und dem Jordan (das. 63), Abrahams Vetter, ein Buch zur Auibewahrung übergeben (Stadtarchiv K. 17 b, 1, p. 21a). IV. in (Ratz: 1. Davidor besitzt 1435 ein Haus auf der Sweidlergasse, auf welches die Aussätzigen einen Zins zu fordern haben (Urk. u. Heg. II, 175). 2. Mosschik gehörte mit Sneman (G. I, 101) zusammen ein 1453 in Breslau mit Beschlag belegter Schuldbrief über 6 vng. Gold auf Sigmund von der awe und Jeronimus Tilchin (Stadtarchiv K. 17 b? 2, p. 8). V. in (1T0ss110)־gau: 1. Baruch leiht dem Rath am 22. Febr. 1423 zwölf Mk. Prag. Gr. und nachträglich noch 30 ung. Goldgulden, um die Schuld des Herzogs Wenzel zu bezahlen (Minsberg I, 32). Ihm waren auf 20 Jahre die von den Juden (No. 2. 5. 6. 7.) zu zahlenden 30 Gulden jährlich überwiesen (Berndt S. 9). 2. Jacob war mit Jonas (F. VI, 2) zusammen Gläubiger der Herzoge Heinrich IX. und X. (II, 28. 29),:die ihnen 40 Mk. 5*/2 Gr. schuldeten (Berndt S. 7). Am 25. Juni erhielt er zusammen mit Schapcz (No 7) Nasse (No. 5) und Ozer (No. 6) von Herzog Wenzel (VIII, 1) und seiner Frau Elisabeth und seinen ungesonderten Brüdern Wlodko, Przymke und Bolko einen Schutzbrief auf 12 Jahre für Glogau gegen 30 Gulden jährliches Schutzgeld (Lib. sign. vol. II, S. 401, No. 118, Berndt S. 8). 3. Joel, Sohn R. Isaaks (G. III, 9) in Schweidnitz, war in den Process der angeblichen Hostienschändung in Schweidnitz 1453 verwickelt (MPH. HI, 789). 4. Jos mann schulden im Jahre 1423 die Herzoge Heinrich IX. und X. (H, 28. 29) (zusammen mit Jonas — F. VI, 2) 37 (Minsberg I, 316) oder 86 (Berndt 7) Mk. 5. Nasse war in den dem Schapcz (No. 7) und Genossen ertheilten Schutzbrief vom 25. Juni 1440 mit einbegriffen, vgl. No. 2. 6. Ozer war in den dem Schapcz (No. 7) und seinen Genossen ertheilten Schutzbrief auf 12 Jahre einbegriffen, vgl. oben No. 2. 7. Schapcz erhielt für sich, Jacob (No. 2), Nasse (No. 5) und Ozer (No. 6) am 25. Juni 1440 einen Schutzbrief auf 12 Jahre, vergl. oben Nr. 2. Im Jahre 1450 wurde der Brief auf 12 Jahre verlängert und den Juden die Mitbenutzung der herzoglichen Bäder gestattet (Berndt S. 10). VI. in Kotzenau: 1. Jacob leiht (zusammen mit Jonas, No. 2.) den Herzogen Heinrich dem Aelteren und dem Jüngeren (II, 28. 29) 1422 die Summe von 452/3 Mk. (so bei Minsberg I, 316 f.) oder von 451/2 Mk. (nach Berndt S. 7). 2. Jonas vgl. No. 1. Jonas wird an erster Stelle genannt.