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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 51

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 51)
Language
German
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IRI
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LIX 102. Thamar, Wittwe des Lazar (No. 69), betrieb nacb dem Tode ihres Mannes die Processe gegen dessen Schuldner Franczke von Hangwitz ־and Gregor Boraw 1430 weiter ־and erstritt gegen den Letzteren ein obsiegendes Erkenntniss am 9. October 1431 (St. Bresl. IV, 3e). 108. To bi ah hiess der Ueberbringer einer Anfrage des B. Jochanan in Breslau an Isserlein in "Wiener Neustadt (Isserl. Pes. 254). 104. Tonemann soll einer der angeblichen Hostienschänder 1453 in Breslau geheissen haben (MPH. III, 788). 105. Usiel, Bruder Abrahams von Münsterberg (No. 13) und Schwager des Caiphas (No. 22). Am 2. März 1434 erhielt er als Bevollmächtigter seines Bruders die Ermächtigung, von den Erben des Wolffhard von Bachenow 200 Mk. Gr. zu erheben Biese Ermächtigung wird am 12. Beehr. 1436 wiederholt ertheilt (Landgerichtsprotokolle E. Bresl. IV, 3e). Schuldbrieie, an denen er Antheil hatte, zahlt das Actenstück K. 17 b, 2, p. 1. 9 auf, vgl. oben unter No. 13 und 22. 106. Yppo war 1431 Gläubiger der Stadt Neisse und Abrahams von Münsterberg (Nr. 13). Jede der Parteien schuldete ihm 400 ung. Gld. Nach einem vom Bathe in Breslau aufgenommenen Protokoll soll er Abr., Sohn des Elias von Schweidnitz (E. XLL. 1) bedroht haben, sich an ihm rächen zu wollen, auch wenn es 40—50 Gld. kosten sollte (Stobbe in Z. VII, 158). Vgl. auch No. 37. 107. Czadak, Eidam Abr’s von Oppeln (No. 14) (K. 17b, 5, f. 6a) war Zeuge der Verhandlung vom 22. Becember 1452, in welcher Samuel (No. 99), Sohn Abrahams von Münsterberg, versprach, den Schuldbrief, durch den ihm der verstorbene Bischof Wenczel die Städte Patschkau und Weydenaw versetzt hatte, binnen vier Wochen vorzulegen (Lib. sign. p. 116). Er legte ihn vor. Wahrscheinlich ist er mit dem der Hostienschändung 1453 beschuldigten Zadoch (MPH. III, 788) identisch. 108. Zacharias, Knecht Ichels von Beichenbach (E. XI. 1) in Breslau 1427 verhaftet und befragt, was er von Ichels Eigenthum in Händen habe, erklärt, dass er nur zwei Mäntel besitze, die aber ihm selber gehörten (Stobbe in Z. VH, 355). II. in Crossen: 1. Salomon war der Gläubiger des Herzogs Ludwig H (IX, 19). Eiir eine Schuld von 150 Mk. bürgte ihm der Bath von Liegnitz In seinem Bechtsstreite mit diesem werden am 6. October 1439 und am 29. August 1446 Urtheile gefällt (Sammter, Anh. S. 582. 584, No. 296.310. Schirrmacherj S. 419, No. 703). III. in Frankenstein: 1. Jordan bürgt am 22. Becbr. 1452 für Smohel, etwenn Abr. von Münsterbergs Sohn (99), dass dieser zur bestimmten Erist die Schuldbriefe, auf Grund deren ^Patschkau und Weydenau ihm verpiändet seien vorlegen werde (Lib. sign. p. 116). 2 Isaak gehörte ein Schuldbrief, ausgestellt 1437 auf den Herzog Hans von Münsterberg, über 116 Mk. (0. 84).

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