Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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wm 95. Scheppcz gehörte zu den Gläubigem des Franczke Dompnig, denen dieser 285 Mk. schuldig war (St.-A. F. Bresl. IV, 3e). 96. Simon besass einen Schuldbrief über 59 ung. Gld. auf Hans Glocz und sein weyp Hedwig, der 1453 mit Beschlag belegt wurde (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 8). So hiess 1453 auch der Glöckner. Ueber die Identität lässt sich mit Bestimmtheit nichts sagen. 97. Slimchen, angeblich einer der Märtyrer des Jahresl453 (MPH. 111,788). 98. Smogil oder Smogyil oder Smohel bevollmächtigte am 12. Februar 1432 zus. mit Franczke (37) und Kessil (67) den Abraham von Oppeln (14) zur Führung des!Rechtsstreites gegen Nickel Dittrich und gehörte an demselben Tage auch zu den Processgegnern der Barbara Gleselyne (Cod. dipl. *Sil. IV, No. 84). Im Jahre 1436 kommt er häufig in Rechtsstreitigkeiten in den Landgerichtsprotokollen vor (F. Bresl. IV, 3e). Am 21. Juni 1448 gehörte er zu den Gläubigem Dyrands Reibnitz, die mit ihm über die Zahlung von 64 Mk. einen Vergleich schliessen (Lib. sign. p. 33), und am 17. Novbr. bekennt Clymke von Schottke, ihm einen Gulden zu schulden und verspricht Bezahlung (F. Bresl. IV, 3 e 1450-58). 99. Smoyl, Sohn Abrahams von Münsterberg (No. 13) und seiner Frau Esther (No. 34) und Bruder Isaaks (No. 46). Im Jahre 1452 quittirt er dem Anton Hornig über 10 Gld. ung. und 1/2 Schock Heller, wofür A. H. Bürge war (Lib. sign., p. 69. 85). Am 22. Decbr. 1452 verpflichtet er sich, einen Schuldbrief des verstorbenen Bischofs Wenczlaw, durch den ihm Patschkau und Weidenau verpfändet sind, innerhalb vier Wochen vorzulegen und sich dem städtischen Urtlieilsspruch zu unterwerfen. Am 18. Januar 1453 legt er in der That den Schuldbrief vor (Lib. sign., p. 116). An einigen der im Jahre 1453 mit Beschlag belegten Schuldbriefen hatte er (gemeinsam mit seinem Vater und anderen Verwandten) Besitzantheil (Stadtarchiv K. 17b, 2, p. 1). 100. Smoel carnifex. Das dürftige Inventar seines Hauses enthält das Protokoll vom 5. Mai 1453 (0. 82). Er gehörte zu den Opfern der Verfolgung. 101. Sneman erhielt am 18. November 1446 vom Breslauer Rath auf vier Jahre einen Schutzbrief (Lib. sign., p. 109), der 1450 auf weitere vier Jahre verlängert wird (das. 122). Im Jahre 1448 gehörte er zu den Bürgen für das pünktliche Erscheinen der Mosche judynne (83) zu einem Termine (das. 36). Im Jahre 1453 erscheint mehrfach Jordan (No. 63) und einmal auch sein Schwager Meier Jacob (vgl. No. 74) als sein Bevollmächtigter in Rechtsstreitigkeiten wegen ausstehender Geldforderungen vor Gericht (F. Bresl. IV, 3e). Im Jahre 1453 fand sich ein Schuldbrief, der ihm, seinem Schwager Saiomon (von Neisse? s. unter G. IX, 3) und dessen Sohn gehörte und 1432 vom Bischof Conrad über 90 Mk. ausgestellt war (0. 84). Ihm gehörte ferner (zus. mit Moschik von Glocz, G. IV, 2) ein Schuldbrief über 6 ung. Gld. auf Sigmund von der awe und Jeronimus Tilchin, sowie Schöppenbriefe über 1 Mk, auf Hawnschilt den korschner und über 7 Gld, auf Nickel Czawen und inse (?) (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 8. 12).