Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 47)
- Language
- German
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IN weitere vier Jahre verlängert (Lib. sign. p. 116. 122). Ob die Notiz ״causam inter Judeos Meier Jacob vor sich und in macht Sneman (101) sines swogers contin. ad proximw (F. Bresi. IV. Be) vom 14. Januar 1450 sich auf ihn bezieht, lasse ich dahingestellt sein. 75. Bote Meyer, am 14. Juni 1445 vor geistlichem Gericht verklag!, giebt dem in Vollmacht seines Vaters klagenden Domherrn Jeronimus Beckensloer ״eynen bloen rogk mit norczen gefuttert, ein perlindecken mit senkein, Item einen golden Byng mit eyme amantisteni4 und dazu noch einen Gulden haar, wofür er das Versprechen erhält, von geistlichem und weltlichem Gericht nunmehr verschont zu bleiben (Lib. Signatur., p. 85 a). Vgl. Bote Abraham, No. 15. Menlyn, s. Abr. Menlyn, No. 12. 76. Merkel, Binder Kussiels (No. 68), gehörte den Consortien an, denen der Bath von Liegnitz am 27. Januar 1425 Schuldscheine über 190 und über 300 Mk. ausstellte (Schirrmacher S. 341, No. 556. 557). Mit ihm und seinen Consorten setzt sich am 21. Juni 1448 Dyrand Beibnitz wegen 64 Mk. gr. und 10 Mk. heller auseinander und einigt sich über Zahlungstermine (Lib. sign., p. 33). Von den 1453 mit Beschlag belegten Schöppenbriefen gehörte ihm einer auf Heincze Stosche über 30 m. gr. (K. 17 b. 2, p. 11). Er musste in Sachen seines Bruders Kussiel (No. 68) ebenfalls Urfehde schwören (Lib. sign, de anno 1435. p. 2). 77. Miriam [Merian] war die Frau des Elias (No. 31) und musste am 18. Juli 1448 Mitbürgin sein für etwaige Schäden der Gläubiger durch einen angeblich von ihrem Manne gefälschten Schuldbrief (Lib. sign., p. 18). 78. Mnochah oder Menuchah, die Tochter von Kussiefs (No. 68) Schwester, musste mit ihrer Grossmutter Neehla und ihrem Oheim Merkel (No. 76) in Sachen Kussiels ebenfalls Urfehde schwören. Sie war die Frau des Pinchas (No. 87) s. das. 79. Michel Meier oder Ichel Meier gehörte am 12. März 1440 zu den Bürgen für das pünktliche Erscheinen des Mosche von Liegnitz (G. VII, 2) und in demselben Jahre zu den Bürgen für dasjenige des hinkenden Isaaks (No. 47) und Isaaks Jakobs sone (No. 44) zu einem gerichtlichen Termine (Lib. sign., p. 5, 18). Vielleicht gehörte ihm der von Gerlach von der grozin Dobir für Michil judin ausgestellte Schöppenbrief über 1 Mk, b. gr., der 1453 mit Beschlag belegt wurde (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 11). 80. Mosche b. B. (הר״ר) Abraham, Zeuge auf einer Quittung, die B. *Pinchas (No. 87) am 3. Mai 1451 ausstellt. 81. Mosche b. (בר) Abraham, der zweite Zeuge auf einer von B. Pinchas (No. 87) am 3. Mai 1451 ausgestellten Quittung. 82. Mosche, etwenn Salomon (F. II, 2) Juden von Bregen, hatte am 29. Mai 1431 eine Forderung (zusammen mit Franczke) (37), an Sigism. Landis- 10th. Die Verhandlung darüber wurde autgeschoben. In demselben Jahre erhält er zusammen mit David ( seinem Bruder, No. 29) vom Bath von Breslau Geleit, Briet und Beschirmung aut so lange Zeitais die Juden in Breslau wohnen dürfen (Stobbe VIII, 154). 1432 wird er sehr häufig in Bechtsstreitigkeiten um geringere Summen erwähnt (F. BresL IV, 3e). Im Jahre 1433 wird ihm die Befugniss zugesprochen, die