Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 43)
- Language
- German
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LI gedruckt bei 0. 82. Ihm gehörten wohl auch die Schuldbriefe auf Hans Steinkellir über 8 Mk. b. Gr. (K. 17 b, 2, p. 8), auf Hans vilhewir und nicklas potcze von hossimplacz über 4 Mk. Gr. (das. 9)', und Antheile an den Schuldbriefen auf Petcze Efraw, pawl Geyske vnd Hanns broter (zusammen mit Mosche judin .... seim Vetter) über 9 m. gr. und auf Paternickel (zusammen mit Salomo) auf 38 ung*. Guld. (das.) sowie der Schöppeubrief auf Stankynne über 4 in. (das. p. 12). Vielleicht ist er mit dem ״Jungen Jacob“, der am 12. März 1440 zu den Bürgen für die rechtzeitige Gestellung des Mosche von Liegnitz (G. VII, 2) bei 1000 Mk bem. gr. Strafe (Lib. sign. p. 5) und am 28. Pebr. 1449 für die rechtzeitige Gestellung des Franczke (oben 37) zum Gericht gehört hat (das. p. 3). 51. Jacob gehörte zu den Zeugen, die von dem Bre31auer Rath am 10. April 1426 eine Erklärung über die Verwandtschaft Czornels (28), der Erau Kussiels (68). mit Ichel von Reichenbach (F. XL 1) abgeben (Stadtarchiv, Neue Funde Or.-PapA 52. Jacob, ein anderer Jude, der in derselben Angelegenheit Zeugniss ablegt (das.). 53. Jacob Mossze gehört, oder, wenn zwei Personen gemeint sind, gehören angeblich zu den an der Hostienschändung in Breslau be_ theiligten Juden (MPH. III, 788). 54. Jacob von Reichenbach gehörte (nebst Aaron von Strehlen und Jacob, seinem Vater, Vgl. G. XIV, 1. 5) zu den Gläubigern des Ticze von Podegaw, Nickel bursnitz und Gunczel bursnitz. Der Schuldbrief über 5 Mk. und 1 Vierd. prager Geld wurde 1453 in Bre31au gefunden (Stadtarchiv K. 17 b, 2,p. 3). 50. Jacob, Salomons son, hat einen bei ihm von Peter Weisholz versetzten ״Golden Rogk“ verkauft. Der Eigenthümer erklärt am 11. August 1451, dass das mit seinem Wissen geschehen sei. und wird vom Gläubiger, nachdem er erklärt hat, dass er die Rechtmässigkeit der Handlung gegen Heinze Stosche vertreten \V011e. aller Schulden für ledig erklärt. Er war der Sohn des Rabbiners (No. 91) und Hel als Märtyrer (MPH. III, 787 f.). Der Junge Jacob vgl. Nr. 50. 56. Swarcze Jocob ״item 1 dor. vng. Sw. J״ nunclus Cussiel Judei pro feria X. infra octavas Corporis“, heisst es in. einer Steuer-Tabelle vom Jahre 1445 (Stadtarchiv Liber rationum civ. Wrat. de anno 1445) mit der Ueberschrift ״Pro antiquis consulibns“. 57. Jacob Judynne besass 1453 einen Schöppenbrief über 4 Mk., die jorge teperynne ihr schuldete (K. 17 b, 2, p. 12). Vielleieh tidentiseh mit 58. Jerlein Jacob Judynne, die 1453 einen über 3 Mk. lautenden Schöppenbrief auf Nickil Hevnrichs swester besass (K. 17 b, 2, p. 13;. Wahrscheinlich die Frau eines der erwähnten Jacobe. 59. Jechiel Kohen Zedek!ב׳ץ) war der Erste der ״Vier“ (S. 70. No. 5) in Breslau, an welche Jacob Weil sein RGA. No. 152 adressirte. Er war der Oheim der Frau Hen (No. 41) und von deren Gatten Paltiel כ-ץ und stand allgemein in so hohem Ansehen, dass Isserlein (P. 260. 261) geneigt war, seiner Darstellung ohne Weiteres Glauben zu schenken.