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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 42

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 42)
Language
German
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L bezahlte Schulden und über Baten, in denen der Best zu zahlen ist, statt (das. p. 100). 47. Der hinkende Isaak soll sich 1440 dem Gericht stellen. Abr. von Oppeln (14) und andere Juden bürgen für sein pünktliches Erscheinen (Lib. sign., p. 18). 48. Ysralieljude, Bote des Salomo jude von Pognonia, erhielt vom Bath am 16. August 1445 1 Mk. Heller und später noch 2Mk. (St.-A. Liber rationum civ. Wrat. de anno 1445). Im Jahre 1453 fand man einen ihm gehörigen Schuldbrief auf Nickel Ditrich über 11 m. bem. gr. und Schöppenbriefe auf die alte geyserinne über 4 Mk. und auf Niklas Melczior über 4 Mk. l Yierd. 2 Schock (Stadtarchiv K. 17 b, 2. p. 7.10). Auch hiess einer der angeblichen Hostienschänder Israel (MPH. HI, 788). (Vielleicht 2 oder 3 verschiedene Personen.) 49. Jacob, Sohn des Benisch, genannt Kessel (F. Bresl. 3) und Neffe des Elias (das. 5), älterer Bruder des Kussiel (unten No. 68) und Merkel (No. 76) und Vater des Joseph (No. 64) und Neulig (No. 85). Er gehörte bereits 1414 zu dem Consortium, an dessen Spitze sein Vater stand, dem gegenüber die Stadt Brieg die Bürgschaft für eine Schuld von 780 Mk. des Herzogs Ludwig von Brieg übernahm (Orig. St.-A. V, 20), sowie 1416 (zusammen mit dem Vater und Oheim) zu den Gläubigern der Stadt Breslau über 106 Mk. Gr. und (zusammen mit dem Oheim) über 203 Mk. Gr. (Stobbe Z. VI, 354). Am 3. März 1418 zahlt er (mit dem Oheim zusammen) 37 Mk. an Lenhard Bichard anf eine Schuld Ichels von Beichenbach (Stobbe Z. VH, 185) und am 10. März wird Lenhard Bichard seiner gesammten Bürgschaft ledig (das. 186), vgl. die Eintragungen für dasselbe Jahr und das Jahr 1419 s. v. Elias F. I, 5). Später scheint er nach Schweidnitz (s. das. G. XIH, 12) übergesiedelt zu sein. Am 15. September 1434 lebte er nicht mehr (Stobbe Z. VIII, No. CLXV). Unter den 1453 in Breslau mit Beschlag belegten Schuldbriefen fand sich einer über 5 Mk., die Nickel Dittrich, Burger czu Breslaw, Kussiel Juden czu Breslaw und Jacob soym Bruder schuldig war (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 9) und einen über 10 vng. Gld., die Jeronimus Tilchin und Sigmund von der awe Jacob Jüdin und Elias seym Vetter schuldig war (das). 50. Jacob. Am 17. Novbr. 1450 einigt sich Ambrosius Falbendienst mit ihm, in welchen Terminen er ihm die 26 oder 33 ung. Gulden und die 2 Viertel Wein, die er ihm schuldet, bezahlen will. Auch J011. Scultt de Saboloth einigt sich mit ihm über die Bezahlung von 4 Mk. (St.-A. F. Bresl. IV 3e 1450—1458). Am 31. August 1451 wird ein Termin in seiner ßechfcssache gegen Peter Pawzeken verschoben. Am 7. Novbr. 1452 wird die Entscheidung über eine Forderung, die er (zus. mit Isaak (44) und Chanen) (24) auf Catharina Günther Bichterynne hat, wegen der Aussic t auf gütliche Einigung vorläufig ausgesetzt. Wegen seioer Forderung von 110 Gld. ung. an den Nachlass des Hans Glocz wird entschieden, dass er sich von den Gütern Budostowitz und Schalcaw bezahlt machen kann (St.-A. das.). Am 6. März 1453 wird das Urtheil wiederholt bestätigt (das.). Das Inventar über die bei ihm 5.—7• Mai 1453 beschlagnahmten Gegenstände, enth. K. 11b,

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