Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 41)
- Language
- German
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IL handlang diesmal xmd am 29. Mai 1431 sowie später noch einmal verschoben wird. Im Jahre 1432 kommt er häufig in verschiedenen Rechtsstreitigkeiten vor. Am 3. Beehr, quittirt er als ]Bevollmächtigter des Kusman von Schweidnitz (XIII, 14) über die Geldschuld der Margarethe, Frau des Nickel Pirschkowitz. Am 30. Mai 1445 giebt er dem Caspar rewber, der ihn vq| etlichen Jahren wegen eines angeblich einbehaltenen Pfandes vor geistliches Gericht gefordert hatte, 2 Gulden gegen das Versprechen, ihn unbehelligt za lassen (Lib. sign., p. 83). 44. Ysaak kommt 1436 in Rechtsstreitigkeiten wegen Geldforderungen in Höhe von 20—40 Mk. mehrfach vor (St.-A. F.BresLIV 3e 1430—40). Im Jahre 1440 leisten Abr. v. Oppeln (14) und einige andere Juden für das pünktliche Erscheinen des Isaak, Jacobs son, Bürgschaft (Lib. sign., p. 18). Im Jahre 1446 bekennen Paul Geiske und sein Eidam, ihm 40 ung. Gld. und 20 Gr. schuldig zu sein (das. p. 109). Am 18. Juli bürgt er für seinen Vetter Helyas (No. 31) zusammen mit dessen Frau Miriam und will für alle Schäden aufkommen, welche durch die vorläufige Enthaftung seines Vetters entstehen könnten (Lib. sign., p. 18). Ebenso bürgt er mit Anderen dafür, dass in demselben Jahre Moschynne jüdin (83) sich pünktlich za einem Termine stellen wird (das. p. 36). Am 21. Juni 1448 ist er einverstanden mit den Ratenzahlungen, in welchen Dyrand Reibnitz ihm und anderen Juden 64 Mk. Gr. und 10 Mk. Heller bezahlen will (das. p. 33). Am 14. März verspricht Vincenz von Seybota, ihm 2 Mk. zu zahlen, und am 7• Novbr. 1452 gehört er zu den Gläubigern der Catharina Günther Richterinn (F. Bresl. IV 3e). Am 22. Decbr. 1452 ist er (Isaac, etwenn Jacob Juden son von Breslaw) Bürge für Smohel (99), Sohn Abrahams von Münsterberg, in einem Rechtsstreit, den dieser mit dem Bischof von Breslau hat (Lib. sign. p. 116). Er gehörte angeblich zu den Märtyrern des Jahres 1453 (M.-P.-H. III, 788). In demselben Jahre finden sich in seinem Besitze Schuldbriefe auf Hans Seydel kreezmer ezur Karthschaw über 3 Mk. b. Gr. (zusammen mit seinem Stiefsohn Benisch oben No. 21), auf Caspar Stolcz (zusammen mit Jacob) (49) über 20 ung. Gld. und Schöppenbriefe auf die Sigmundynne über 24 Gld. und Sigmund Moler über 22 Gld. (Stadtarch. K. 17 b, 2, p. 1. 5.12). Er war wohl der Sohn eines der unter No. 51, 52 Erwähnten. Es ist auch möglieh, dass er die Wittwe von Kussiels Bruder Jacob (No. 49) heirathete und dadurch der Stiefvater desjenigen Benisch, der auch unter dem Namen Neulig erscheint, geworden ist. Dann müsste angenommen werden, dass Benisch (No. 21) mit Neulig (No. 85) identisch seien. 45. Isaak. Ein ihm und seinem Schwager Abraham (No. 3) gehöriger Schöppenbrief über 40 ung. Gld. auf Niclas RhedendorL wurde 1453 gefunden (R.-A. K. 17 b, p. 10). 46. Isaak, etwenn Abr. Juden son von Monsterberg (No. 13), hat mit seiner Mutter Hester (34) ein Abkommen getroffen. Smoel (99), sein Bruder, erklärt 30. November 1442, dass er damit einverstanden sei und weder bei jüdischem, noch bei christlichem Gericht dagegen Einspruch erheben werde (Lib. sign., p. 106). Am 24. November 1451 findet zwischen ihm und Nickel und Heincz Gregorsdorff, Söhnen Peters von Gregorsdorff, eine Auseinandersetzung über an ihn bereits