Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 40)
- Language
- German
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xLvm Herren im Rathe habe, die ihm gegen ihn beistehen werden (Stobbe Z. VUI. 158). Im Jahre 1451 hat er in Angelegenheit seiner Geldforderungen am 6. Juli, 5. nnd 19. October ־and 2. November sieben verschiedene Termine, in denen theils die Verhandlung verschoben, theils zu seinen Gunsten entschieden (das.) wird. Im Jahre 1453 wird ein Schöppenbrief gefunden, auf Grund dessen Dorothea Heydemann ihm 16 Mark schuldig war (Stadtarchiv K. 17b, 2, p. 11), ferner Schöppenbriefe auf Hanuskewynne die Sattreicherynne über 5 Mk. auf Niclas .... weis über 5 Mk. und auf Georg Honmuth über 16 Schock (das. 10. 11). 38. Franczke judynne, vielleicht Frau des Franczke (No. 37), die aber auch auf ihren eigenen Namen Handel getrieben zu haben scheint• Ihr schuldete Hans Tewfel und seine Frau Katharina im Jahre 1447 die Summe von 22 ung. Gld. und verspricht, in drei jährlichen Baten Zahlung zu leisten (Lib. sign., p. 16), und ihr und ihrem Eidam Abraham (No. 7) schulden Günther Dichter und Frau 58 Mk. am 28. März 1452 unter Verptändung ihrer Allode in Kl.־ Schmolz. Im Jahre 1453 besass sie einen Schuldbrief auf Katharina Tewfellynne über 32 ung. Gld., Schöppenbriefe auf Hanns von Norimberg über 1 Mk., Hedwig Bymerynne (?) über 3 Mk., auf Anna Freudenwaldynne♦ über 5 Mk., auf Peter Hoffmann über 12 M. (Stadt־A. K. 17b, 2, p. 9. 10.11). 39. Franczke ■Meisner besass 1453 einen Schuldbrief auf Hamis Lobschitcz über 35 Mk., einen Schöppenbrief auf Jacob Heringer und seine Frau über 8 Mk. (Stadt-A. K. 17b, 2, p. 8. 11). Vgl. Abr. Meisner (No. 11). 40. Weisse [Feisch?] Franczke erhielt am 27. April 1425 für sich und sein Haus vom Bath das Recht, in Breslau zu wohnen, frei von allem Geschoss und allerlei Beschwerungen unter den Bedingungen, dass er [bei der Stadt?] Recht geben und nehmen soll. Die Dauer des Aufenthaltes ist nicht bestimmt (Stobbe Z. VIH, 356). Er gehört am 10. April 1426 zu den Zeugen, die über die Verwandtschaft Kussiels mit Ichel von Reichenbach Auskunft geben (R.-A. Neue Funde). 41. Hen, Hendel (ד״ענדל, Isserl. Pes. 260), Handel in (הנדלין, das. 261) machte 7. November 1452 eine Schuldforderung auf Johann Radagk geltend (St.-A. F. Bresl. IV 3 e 1450—58). Sie war die Witfcwe des R. Paltiel כ״ץ und sträubte sich nach dem Tode des Mannes, fremde Deposita, besonders diejenigen des R. Joehanan, der in Breslau rabb. Functionen vollzog (No. 60), herauszugeben, obwohl selbst ihr und ihres Mannes Oheim R. Jechiel כ״ץ (No. 59) den Gegnern Recht gab. Isserlein verbietet ihr, sich zu verheirathen oder irgend welche Winkelzüge zu machen, bevor die Angelegenheit nicht in Breslau von R. Salomo (No. 91) oder in Schweidnitz von R. Pinchas (das. No. 17) entschieden sei (P.-J. 260. 261). 42. Hirsch. Ihm verspricht am 11. Septbr. 1431 Tytterich Runge Bürge zu sein für eine Schuld an Niklas Weinewicz (St.-A. F. Bresl. IV 3 e 1430-40). 43. Ichel oder Michil hat am 5• Decbr. 1430 gerichtlichen Termin wegen seiner Geldforderung an Otto Studelicz von Galow, worüber die Ver-