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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 39

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 39)
Language
German
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XLVII die er von Peter Rotkegel zu fordern hat (Stadtarch. K. 17b, 2, p. 9.13). Ob der Zins von 1 Mk., den eine gew. Katharina lebenslänglich auf das Haus des Elyas Bedirmannes zu fordern hat, und den sie dem Nonnenkloster zu St. Jacob auf dem Sande am 22. Oktober 1456 verschreibt, sich auf diesen Elyas bezieht (St.־A. A. 62, No. 19) lasse ich dahingestellt sein. 32. Helyas Swarcze gehört zu den acht Juden, die für das pünktliche Erscheinen des hinkenden Isaak (No. 47) und des Isaak Jacob (No. 44) im Jahre 1440 Bürgschaft leisten (Lib. sign., p. 18). 33. Esra, ein Angestellter Kussiels (No. 68) starb bei der Ausführung eines Auftrages seines Brotgebers eines gewaltsamen Todes. Jacob Weil legt dem Dienstherrn ans Herz, zur Busse zu fasten und für die etwa Unterbliebenen Waisen angemessen zu sorgen (EGA. J. Weil No. 125). 34. Esther [Hesther], Erau des Abraham von Münsterberg (No. 13) und nach dessen Tode die Erau Abrahams von Oppeln (No. 14) wird in dem ihrem Manne am 8. Juli 1433 auf zwei Jahre ausgestellten Schutzbriefe des Breslauer Rathes erwähnt (Stobbe in Z. VIH, 156 ff.). Dem Marcus Beckensloer gab sie, als ihr Mann vom König Albrecht II. 1439 gefangen gewesen war, 30 Gldn. für eine ihr in Aussicht gestellte Eürsprache bei der Königin und dem Rathe (das. 451). Am 9. Septbr. 1440 erhielt sie eine Bestätigung, dass die Stadt Neisse ihr und ihrem Sohne Smoyl (99) 1000 1mg. Gld. schuldig geblieben sei und diese mit 10% verzinsen wolle (das. 445) und am 30. Novbr. 1442 erklärt Smoyl, dass er mit dem x4bkommen zwischen seiner Mutter und seinem Bruder Isaak (46) einverstanden sei und sich jedes Einspruches enthalte (Lib. sign., p. 106). 1453 fand man einen Schuldbrief auf Grund dessen Paulus Erasmi ihr 18 Gld. schuldete (Stadtarch. K. 17b, 2 p. 12. Vgl. auch das. 1, p. 18a). 35. Ester, Erau des Jonas (No. 62), sagte bei der Aufnahme des luventars im Hause ihres Mannes 1453 aus, dass 17 daselbst gefundene Trinkgefasse (cantari), grosse und kleine, dem Swarzabraham (No. 18) gehören (O. 82). 36. E ochset, angeblich einer der Breslauer Märtyrer des Jahres 1453 (MPH. HI, 788). 37. Franczko, Sohn (V) d. Abr. (7), quittirfc am 17. Oktober 1430 dem Steif an Peske über den Antheil an der Schuld von 5 Mk. Gr. und 6 gr., die er von ihm und Anderen zu fordern hat (St.־A. E. Bresl. IV 3e). Am 29. Mai 1431 wird der Termin in Angelegenheit seiner Schuldforderung an Sigism. Landisloth verschoben (das.). Am 12. Eebr. 1432 ertheilt er mit zwei anderen Juden dem Abr. von Oppeln (14) Vollmacht zur Vertretung seiner Forderung auf Nickel Ditterich (das. vgl. Cod. dipl. Siles. IV, S. 49f., No. 84), am 27. Januar 1433 kommt ein Vergleich zwischen ihm und Barbara Ditterichyime zu stände (das. S. 51, No. 88), nachdem ein auf den 1. April 1432 festgesetzter Termin verschoben war (das. No. 85). Er gehörte zu dem Consortium, dem Eranczke Dompnig am 7. Januar 1433 bekennt 285 Mk. b. gr. poln. Zalü schuldig zu sein (St'.-A. E. Bresl. IV 3e). Am 2. März 1434 beschwert er sich über Yppo (No. 106), der ihn bedroht habe, mit dem Bemerken, dass er etliche

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