Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 38)
- Language
- German
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XLVI kehr nicht gefahrlos sei. Recht von Isserlein (Pes. 254). Er ist wohl identisch mit Chanen (No. 24). 20. Channar oder Channae besass 1458 einen Schuldbrief über 7 Mk. auf die Reimschellynne (St.־A. K. 17 b. 2. p. 12). 26. Cuschmann besass 1453 einen Schuldbrief über 20 in. b. Gr. auf Herzog Ludwig* zu Ohlau und über 15 m. auf Heinrich Wyner (St.-A. K. 17 b, 2, p. 6). 27. Czacliarias forderte 1431 von Mulich Schellendorf 5 m. gr., welche der Schuldner abläugnet, und hat im Jahre 1432 zahlreiche gerichtliche Termine mit seinen Schuldnern in seinen Geldgeschäften (St.-A. P. Brsl. IV 3 e 1430—1440). Von seinem Schuldner Marcus Beekensloer vor geistliches Gericht gefordert, giebt er diesem am 14. Juni 1445 ein Buch ״Rhetoricahi ynne haidende44 zurück und dazu 72/ג Gld. ung. haar und erhält dafür das Versprechen, dass er nunmehr vor jeder Klage vor weltl. und gefstl. Gericht frei bleiben solle (St.-A. Lib. sign., p. 85a). Czacliarias. vgl. auch Zacharias. 28. Czornel, Weib des Juden Chussiel (No. 68), sei als Tochter von Ichels (F. XI. 1) Bruder Nehemia (F. I, 10) die Erbin Ichels von Reichenbach, bezeugen acht Juden vor dem Breslauer Ratlie. worüber dieser am 10. April 1426 eine Urkunde ausstellt (St.-A. Neue Funde Or.-Pap.). 29. David. Sohn Salomos von Brieg (F. II, 2), war einer der acht Glaubiger, denen der Bürgermeister und Rath von Liegnitz am 27. Januar 1425 eine Urkunde über 190 Mk. ausstellte (Schirrmacher, S. 341, No. 556). Er besass zusammen mit seinem Bruder Mosche (82) einen 1427 vom Herzog Bolko von Oppeln ausgestellten Schuldbrief (O. 84) und 1431 einen vom Breslauer Rath ausgestellten Geleitbrief (Stobbe, Z. Vni. 154). Vgl. No. 82. 30. Effraym soll sich Ostern 1449 zu einem gerichtlichen Termin einlinden. Dafür übernehmen Abr. von Oppeln (No. 14) und Meyer (No. 74) am 28. Febr. 1449 die Bürgschaft (Lib. sign., p. 1). A11 einem Schuldbrief über 3 Mk. auf Hans Stosch hat er 1453 (zusammen mit seinem Sohne Abraham [No. 6] und Aaron von Strehlen (No. 2) Antheil (Stadtarchiv K. 17 b, 2, p. 4). Eleasar s. No. 71. 31. Elias [Helyas] begegnet man häutig in den Landesgerichtsprotokollen (F. Bresl. TV 3e) im Jahre 1436 in Rechtsstreitigkeiten, die er in Geldgescliäften anhängig machte. 1111 Jahre 1448 war er unter dem Verdachte, von einem falschen Schuldbriefe Gebrauch gemacht zu haben, verhaftet, und wird gegen Bürgschaft einiger Honoratioren entlassen, nachdem er an! 18. Juli 1448 mit seiner Frau Miriam (77) und seinem Vetter Isaak (No. 44) sich verpflichtet hatte, für etwaige Schäden, die den Bürgen erwachsen könnten, einzustehen (Lib. sign, p. 18). Das Inventar der Gegenstände, die sich 1453 in seinem Hause linden, darunter 18 grosse und kleine liebr. Bücher, entli. das Stadtarch. K. 11b, gedruckt bei O. 80. Ilmen gehörten (zusammen mit seinem Vetter Jacob, No. 49) ein Schuldbrief auf Jeronimus Tilchin und Sigmund von der awe über 10 vng. Gold und ein Schöppenbrief über 1 Mk.,