Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 31)
- Language
- German
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- Brzeg 1× ep/1044274
- Legnica 1× ep/1045053
- Opole 1× ep/1000829
- Wrocław 1× ep/1002369
OCR text
XXXIX 7. Mosschil jiidin besass 1416 ein Haus auf derselben Gasse (das. 542). 8. Na cbm an, Sohn des Hase (No. 3) und der Ades (No. 1), Bruder des Benesch (No. 2), vgl. sub No. 2. 9. Der Jude Buben besass 1413 ein Haus auf der Sweidlergasse (das. 540). 10. Bubenynne, vielleicht Brau des Vorigen, quittirt dem Jacob Tschertinwang den Empfang einer Schuld von 26 Schock (das. II, 77). VI. in Gross-Ctlogau: 1. Abraham. Herzog Johann (H, 27) stellt am 2. März 1407 den Bürgern einen Bevers aus, dass das Stadtrecht durch die dem Juden Abr. und anderen Juden ausgestellten Briefe und Freiheiten nicht beeinträchtigt werden solle, und dass die Juden in Criminalsachen nach dem Stadtrecht gerichtet werden sollen (Minsberg I, 316, vgl. 407 Urk. No. LH). 2. Jonas hat von Herzog Heüirich IX. (H, 28), wie dieser in einem Schuldbrief bekennt, nach der Abrechnung noch 385 Mk. zu fordern. Das Ereigniss gehört in das Jahr 1418 (Minsberg I, 318) oder 1428 (Bemdt, S. 7). Im Jahre 1423 leihen die Herzoge Heinrich IX. und X. (H, 28. 29) bei ihm (und Josmann, G, V, No. 4) 37 (Minsberg I, 316) oder 86 (Berndt, S. 7) Mk. 3/4. P eis ach und Jacob Bothbart wurden 3. April 1401 wegen angeblicher Hostienschändung verbrannt (oben S 94). VII. in Liegnitz: 1. Abraham Jüdin besass ein Haus, welches Herzog Ludwig II. (IX, 19) dem Bitter Heinze von Ohlau als ein Burglehn schenkt am 4. August 1420 (Sammter Anh. 567, Nr. 220. Schirrmacher S. 319, No. 519. Or. d. St. L., No. 274). 2. Elias [helias] jude czuLegnicz hat von dem Bath zu Breslau 800 Mk. auf eine Schuld von 8000 Schock, für die sich dieser mit Andern verbürgt hat, erhalten, worüber dem Bath von Job., Bischof von Gamin, Bolko (VI, 22) und Bernhard (VI, 24), Fürsten zu Oppeln, am 7. Septbr. 1397 Quittung ertheilt wird (Bepert. Boppen No. 47c). 3. Os er. Die Bathmannen der Städte Brieg, Pitschen und Kreuzburg geloben dem Bath von Liegnitz am 3. Mai 1414, dass der von Herzog Ludwig II (IX, 19) von Liegnitz und Brieg dem Juden Oser, seiner Mutter Lazar (?) und ihren Verwandten und Diensleuten auf 2 Jahre gegebene Friede auch von ihnen gehalten werden soll (Sehimnacher No. 469, S. 298). Es handelt sich offenbar um Verwandte oder Nachkommen der von 1369 an in Schweidnitz aufgenommenen Clientei des Lazar und seiner Angehörigen (oben S. 73, 75, auch E. XI 1. 2. 8. 9. 12, S. XXXin f.). Vier Adlige von Zittaw stellen 1413 drei Adlige aus' Görlitz dem Ozar in Liegnitz als Bürgen für eine Schuld von 118 Schock unci geloben, ihr Wort zu lösen oder in Görlitz einzureiten (Knothe H, 66), Vffl. in Münsterberg: 1. Zabde gehörte zu den Gläubigern der Stadt Breslau. Der Bath notirt 1418, dass er zu einem Consortium gehöre, welches 106 Mk. Gr. zu fordern habe (Stobbe Z. VII, 183).