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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 30

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 30)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720969--29-2724906
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xxxvm Familie (oben D. II. 1. 2. 3. 4. 5. 6) nnd befand sieb bereits 1392 in Brieg, als sich am 31. März Niclas Stenzil beim Herzog Lndwig (IX, 2) über dessen Sohn Heinrich (IX, 10) beklagte, dass dieser ihn einer für Stephan Wilguth geleisteten Bürgschaft ledig gesprochen habe, während der Jude selbst eine neue Schuldverschreibung producire. Diesen letzteren Schuldbrief erklärt der Herzog für imgiltig (Stadtarchiv Boppan 824, Z. XI, 448, No. 1060). 2. Salomo war einer der grössten Kapitalisten Schlesiens. Ihm und seinen Genossen schuldete der Bath von Breslau die Summe von 1318 Mk. Gr. nebst 2'/2 Mk. 9 sco und 4 Mk. 10 Gr. Zinsen und Agio im Jahre 1416 (Stobbe in Z. VI, 354). Am 9. Juli 1418 bezahlt ihm der Bath 1859 Gld. ung. und schuldet ihm noch 530 Gld., die bis Epiphanias 1419 bezahlt sein oder bis Johannis mit 30 Mk. verzinst werden müssen (Stobbe das. VII, 184). Im Jahre 1431 war er bereits verstorben. Vgl. David und Mosche in Breslau, seine Söhne (G. Bresl., No. 29. 82). 3. Seman von Beiehe 11 bac 11 Erhielt am 23. Decbr. 1398 zusammen mit Jacob (No. 1) einen auf sechs Jahre lautenden Schutzbrief für Brieg von Herzog Heinrich VIII. (IX, 10), (St.־A. Liegn., Brieg, Wohlau II, 232, gedr. in Z. X, 228). III. in Cosel: 1. Abraham. Der Bath von Trebnitz beurkundet am 26. Novbr. 1416 verschiedene Zeugnisse, in welchen von Geldgeschäften des Abraham juden, jetzt zu Cosel, die Bede ist (St.־A. Or.-Pap., Neue Funde). IV. in Frankenstein: 1. Mölner hatte Antheil an der Schuld von 780 Mk. des Herzogs Ludwig (IX, 19) von Brieg, für welche die Stadt Brieg am 21. Septbr. 1414 die Bürgschaft übernahm (Org. St.-A. V, 20). V. in Glatz: 1. Ades, Wittwe des Hase (No. 3) besass 1415 ein Haus und eine Hofstatt in der Sweidlergasse neben der Juden Hofstatt und Schule (Urk. u. Beg., S. 75). Vgl. Benesch (No. 2) und Nachman (No. 8), ihre Söhne, und Hase (No. 3), ihr Mann. Auch 1417 wird ein Haus ״by der Judenschulon“ erwähnt (das. II, 544). 2. Benesch, Sohn des Hase (No. 3) und der Ades (No. 1), verkauft zusammen mit seinem Bruder Nachmann auf Geheiss der Mutter und als Vormünder ihrer Geschwister das vom Vater ererbte Haus auf der * Sweidlergasse neben der Juden Hofstatt mid Schule an Wenczlaw Lybste und seine Erben am 10. Septbr. 1415 (Urk. u. Beg. S. 75). 3. Hase, Mann der Ades (No. 1) und Vater des Benesch (No. 2) und Nachmann (No. 8) vgl. No. 1. 2. 8. 4. Jacob jude und Niklas Hene verkaufen 1412 ein Haus auf dem Bossmarkte (Urk. u. Beg. II, 538). 5. Lebe verkauft 1428 sein Haus in der Sweidlergasse (Urk. und Beg. LE, 150). 6. Menne 1 besass 1419—20 ein Haus auf der Pfaffenbergergasse (Urk. u. Beg. II, 546).

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