Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1901
- Date
- 1901-01-01
- Page
- – (sequence 29)
- Language
- German
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xxxvn von 190 Mk. lieh, und nnterm 27. Januar bis zum nächsten Georgstag zu bezahlen versprach (Schirrmacher S. 841, No. 550). Vgl. ferner Eias in Schweidnitz G. 6. Die 190 Mk. waren 1462 noch nicht bezahlt (vgl. Magdeb. Schöppenbrief 115). 6. Israhel hatte (zusammen mit Helyas nnd Jacob) am 6. Novbr. 1418 vom Bathe zu Breslau 212 Mk. zu fordern (Stobbe in Z. VH, 183). Er gehörte auch zu dem Consortium, dem der Bath 100 Mk. Gr. und 100 Hell. Wrat schuldete und am 17. Aug. 1418 bezahlte (das. 186), sowie zu den Gläubigern, die Conrad Meissener auf Herausgabe seiner Pfänder vor dem geistlichen Gericht belangte, worauf er die Pfänder gegen ein ״bruch selichs tuch“ herausbekam und am 13. Decbr. 1419 voll befriedigt zu sein erklärte (das. 189). 7. Jacob von Calys gehörte zu dem Consortium, welches die 780 Mk. hergegeben hat, für welche die Stadt Brieg am 21. Septbr. 1414 die Bürgschaft zu Gunsten des Herzogs Ludwig von Brieg (IX, 19), Verwesers zu Liegnitz, übernommen hat (Orig. St.-A. V, 20) und 1416 zu dem Consortium, bei dem die Stadt Breslau 116 Mk. leiht (Stobbe Z. VI, 354b 8. Jekel von Kanth hatte 40 Mk. nebst Kosten von Mulichanus von Haugwitz zu fordern. Am 25. Oetober 1401 findet der erste Termin in dieser Angelegenheit statt (St.־A. P. Bresl. IV, 3e, 1398^-1402). Im Jahre 1420 belegte der Bath auch sein gesammtes Eigenthum mit Beschlag. Am 21. Mai 1421 quittirt er über die Biikgabe des Ganzen (Stobbe Z. VII, 345. Juden in Deutschi., S. 290, Anm. 188). A™ 12. Novbr. 1423 bekennt er, dass er Bempel 30 ung. Gulden geschenkt und durch dessen Vermittelung sein Eigenthum zurück erhalten habe (Stobbe in Z. VH, 350). 9. Joseph hat von Czenko Domnig 723 Ducaten zu fordern. Durch Vergleich wird am 2. Mai 1396 festgesetzt, dass der Schuldner die Summe in Venedig bei entsprechendem Wandelgeld zu zahlen habe (Stobbe Z. VI, 341). Ob Joseph nach Breslau gehört, ist zweifelhaft, Eher scheint er in Venedig ansässig gewesen zu sein. 10. Nechemia, Bruder Ichels vonBeichenbach (vgl. F. Beichenbach 1), war der Vater Czornels (G. Breslau 28), der Gemahlin Kussiels (G. Breslau 68). 11. Noel gehörte (nebst Elias, Jacob und Israel) zu den Gläubigem, denen die Stadt Breslau seit 3. März 1418 die Summe von 100 Mk. Gr. und 100 heller Wrat schuldig war. Die Schuld wurde am 17. August 1418 bezahlt (Stobbe in Z. VH, 187). 12. Trost erzielte ein obsiegendes Erkenntniss am 8. Novbr. 1401 vor dem Landgericht in Angelegenheit einer Geldforderung (F. Bresl. IV, 3e) und gehörte am 10. April ,1426 zu den Zeugen, die über die Verwandtschaft Kussiels mit Michael von Beichenbach Auskunft gaben (Stadtarchiv, Neue Funde, Or.-Beg.). II. in Brieg: 1. Jacob, der echartinne und des moschen son [ein Jude Namens Eckehard lebte 1324 in Breslau, oben C. I, 1, S. XV] erhielt am 23. Decbr. 1398 einen *Schutzbrief mit vielen Bechtsbestimmangen, auf sechs Jahre gütig vom 1. Mai 1399 ab (Staats-Arch. Liegnitz, Brieg, Wohlau H, 232). Er entstammte einer seit 1358 in Brieg ansässigen