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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 14

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 14)
Language
German
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92 höchstens in kurzen Momenten gelangen. Denn dieser ganze Zeitraum vom Beginn bis über die Mitte des fünfzehnten Jahrhunderts hinaus Hey de bürg, Lorenz und Gregor ßoraw von verschiedenen Juden wegen ihrer Schulden belangt (vgl. G. I, 13. 14. 19. 27. 37. 42. 43. 45. 64. 67. 68. 82. 106). — Im Jahre 1432 hatten Thymo von Schellendorf und Mckel Bitte rieh (vgl. Cod. dipl. Siles. IV, S. 49 f., No. 84) bei den Juden Schulden (vgl. G. I, 15. 37. 67. 98), im Jahre 1433 Margarethe, Frau des Nickel Dirschkowitz, Franczko Bompnig u. Hannos Sachs (vgl. G. I, 43. 68. 82). — Im Jahre 1434 sollen die Erben des Wolffhard von Rachenow 200 Mk. an Abr. v. Münsterberg zahlen (G. I, 13), haben aber 1436 noch nicht bezahlt (das.). — Im Jahre 1440 wurde Hans Keczil von dem Juden Isaak wegen seiner Schulden belangt (Lib. sign., p. 60). Auch Simon Ror war in diesem Jahr bei den Juden verschuldet (Klose II, 2, S. 388. Stobbe in Z. VIH, 445 ff.). — Marcus Beckensloer u. Caspar Rewber setzen sich 1445 mit den jüdischen Gläubigern aus einander (Lib. sign., p. 83. 85 a, vgl. G. I, 27. 75, vgl. auch 63). — 1146 schuldete Paul Geiske einigen Juden 40 Gld. und 20 Gr. (Lib. sign, p. 109. G.I, 44), ebenso Hans Tewfel und seine Frau 1447 (das. p. 116). — Im Jahre 1448 einigt sich Dyrand Reibnitz mit einigen Juden wegen einer Bürgschaft für 64 Mk. gr. und 10 Mk. heller, die er übernommen hat (das. 33. Vgl. G. I, 13. 44. 76. 98). — 1450 hatten Ambrosius Falbendienst, Job. Scultet und Clymke von Schottke Schulden bei Juden. (St.-A F. Breslau IV, 3e, 1450—58, vgl. G. I, 50. 98), im Jahre 1451 Jorgo von Kabellen, Bartuch, Peter heit de majore Smoler, Andreas Scultetus de Polakowitz, Peter Runge, Peter Pawzeken (F. Bresl. das. vgl. G. I, 37. 50.74. 82), ferner Peter Weisholz und Nicolaus undHeincz Gregorsdorff (Lib. sign. p. 79. 100, vgl. G. 1, 55, 46). — Im Jahre 1452 erhielt Smohel Jude Zahlungen für Lorenz lobe schulczen zu Woyschitz, peitze (?) undirlewssir (Lib. sign., pag. 69) und am 14. September desselben Jahres erklären Hans Glocz und seine Frau, dem Abr. von Münsterberg 150 Gld. schuldig zu sein (das. 85, vgl. G. I, 13. 99). Zugleich waren Klagen anhängig wegen Judenschulden gegen Vincenz de Seyboth, Günther Rychter und seine Frau, Joh. Radagk, Joh. Schindel (F. Bresl. Landgerichts- Protokolle IV, 3e, vgl. G. I, 14. 24. 38. 41. 50. 62 63. 74. 101. 107). — Im Jahre 1453 werden von Juden Forderungen an« Hanz Glocz’ Nachlass, Joh. Letthener und Caspar Stolcz geltend gemacht (St.-A. das., vergl. G. I, 14, 24. 50. 61. 62. 63. 99. 101). 3) Die Schulden des Breslauer Rathes bei den Juden hat Stobbe (S. 237) bis 1418 zusammengestellt. Am 14. März 1421 verzichtet Michel von Reichenbach u. A. ״freiwillig“ auf Zahlung der Schulden, welche der Rath bei ihm gemacht hat. (Stobbe in Z. VHI, 1351—54). Am 8. Juli 1433 ״erliess“ Abr. von Münsterberg dem Rath eine Schuld 334 Mk. Gr. und 40 Mk. Zinsen und ״schenkt“ noch die Summe von 400 Mk. (Stobbe in Z. VHI, 156). Am 7. September 1434 ״erliess“ Kussiel dem Rath eine Schuld von 800 Mk. und am 5. April 1435 erklärt er, dass die Stadt ihm nur noch 440 Mk. schuldig sei (Stobbe in Z. VIH, 158f.). Am 12. Juli 1445 zahlt der Rath an Benisch für seine Forderung von 90 Gld. und 50 Mk. die Summe von

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