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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1901-01-01 · 1901 · page 13

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1901
Date
1901-01-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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91 liehen1) und weltlichen Herren2) und städtischen Obrigkeiten3) konnten sie während der ganzen Dauer ihres jetzigen Aufenthaltes Gr. zurück (Stobbe Z. VII, 182). — Herzog Conrad Kanthner (HE, 5) zahlt 1440 an den Juden Baruch (Gr. I, 20) 43 Mk. (Lib. sign., p. 143) und verspricht am 12. Februar 1447 dem Kuschiel von Troppau (Gr. XVI, 1) 60 Gld. zu zahlen (Klose II, 2. 72). — Conrad VI. (III, 6) schuldete 1418 einigen Juden 215 Mk. (Stobbe Z, VII, 186) — Heinrich IX. (II 28) erklärt 1418 (Minsb erg I, 316) oder 1428 (vgl. Bern dt, S. 8) nach gehaltener Abrechnung einem Juden noch 385 Mk. zu schulden, und hat ferner F. VI, 2 (zusammen mit Heinrich dem Jüngern, II, 29) 1423 die Summe von 37 oder 86 Mk. u. (nach G. VI, 1. 2) 1422 die Summe von 452'3 oder 45x/2 Mk. zu zahlen. — Ludwig II. (IX, 19) schuldet 1414 einem Consortium von Juden 780 Mk. (Orig. St.-Arch. V, 20.). — Vgl. dazu die Quittungen vom Jahre 1419 bei Schirrmacher S. 318, No. 515, identisch (?) mit Sammter I, 404, Anm# vom Jahre 1425 bei Sammter das.). — Ruprecht von Liegnitz (IX, 5) schuldet 1385 einem Schweidnitzer Juden 600 Mk. (Schmidt I, 13). Vgl. dazu bes. O., S, 83— 85. x) Bischof Conrad bekennt am 2 Decbr. 1443, dem Juden Isaak zu Schweidnitz (Gr. XIH, 8) 100 Mk. (Klose II, 2. 71) und am 1. März 1445, Mosche dem hinkenden von Neisse (G. IX, 2) 50 Mk. zu schulden (Lib. sign., p. 61, No. 654). Vgl. O. 83 ff. — Aus einer Verhandlung vom 22. Decbr. 1452 und 18. Januar 1453 ergiebt sich, dass Bischof Wenzel die Städte Patschkau und Weydenaw dem Juden Abr. von Münsterberg (G. I, 13) versetzt hatte (Lib. sign., p. 116). 2) Conrad Knuwer in Neisse verzichtet am 11. Januar 1871 auf seine Ansprüche an Herzogenwalde und Siegfriedsdorf, wenn ihn Johann Kazmir von seinen Judenschulden befreit (St.-Arch. Neisser Landbücher B., fol. 24). — Hermann von Czetheras, Nickel von Czeiskberg und Heinrich Wiltberg quittieren über 5763 Mk 23 Groschen, die sie für den König von Böhmen u. die Herzogin Agnes am Mi. n. St. Galli 1381 an Juden gezahlt haben (Schw. Stadtarch. Sectio II, membr. V, divisio LE, No. 4). — Niclas Stenzil, Comthur za Brieg, behauptet am 31. März 1392 sämmtliche Schulden des Herzogs Heinrich (IX, 10) bei dem Juden Jacob in Brieg bezahlt zu haben (Z. IX, 448, No. 1060). — Mulichanus v. Haugwitz schuldete 1401 dem Juden Jekel von Canth 40 Mk. (F. I, 8). — Seifried Bischofswerda und Franz Haugwitz schulden 1419 einem Juden 150 Mk. (Schirrmacher, S. 316, No. 511). — Bartusch von Sockelow schuldet 1419 dem Ichel von Reichenbach 450 Mk. (Stobbe in Z. VII, 188 u. das. Anm. 3) — Am 13. December desselben Jahres erhielt Conrad Meissener von einigen anderen Juden seine Pfänder zurück (das. 189). — Andreas Cannengiess er war 1427 ein Schuldner Abrahams (das. 360). — Ueber Francko von Hawgwitz’ Schulden bei dem Juden Lazar s. G. I, 69. 102. Auch Otto von Galow und Joh. Wilt berg waren 1430 seine Schuldner (das.) — Sweidiger Bogtschicz von Walfirsdorf war in demselben Jahre und 1431 ein Schuldner Abrahams (St.-A. Landgerichtsprotokolle IV, 3e, 1430 bis 1440). — Otto von Galow gehörte auch zu Ichel’s Schuldnern (das.) — Im Jahre 1431 werden Siegismund u. Mulich von Schellendorf, Kuncze

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