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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1900-01-01 · 1900 · page 33

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 33)
Language
German
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107 Der gleiche Unterschied gewissermassen gilt für die Weltseele und den Weltgeist in ihrem Verhältnis zu einander. Die Formen, welche in der Weltseele existiren, haben ein höheres, einfacheres Sein im Weltgeist, in dem die Vielheit mehr von der Einheit umschlossen ist60). Da die sichtbare Welt nur ein Abbild der intelligiblen ist, und Alles, was sich in jener vorfindet, auch in dieser angenommen werden muss, so ist der Unterschied zwischen Stoff und Form, dem wir in der sinnlichen Welt begegnen, auch auf die intelligible Welt auszudehnen, so dass Stoff und Form als die Wesensmomente alles geschaffenen Seins anzusehen sind61). Jedoch dürfen wir unter der Form der Seele nicht eine partielle Form verstehen, da eine solche die Seele daran hindern würde, alle Formen in sich aufzunehmen, vielmehr müssen wir uns darunter eine Form denken, die vermöge ihres universellen Charakters die Seele geeignet macht, alle Formen in sich aufzunehmen62). Dies gilt in noch höherem Grade vom Intellekt, von dem Gabirol sagt, dass demselben nach der übereinstimmenden Ansicht der Philosophen keine singuläre, sondern eine universelle Form zukomme, welche alle Formen in sich schliesst63). JULätfl JXä ^KJ! 1<-***ן Lali KjuU J2-d.fi. 20) J*>) jXjj XjÖ Den Ausdrücken ^Shx‘S entspricht bei Gabirol II, 2,6 (B. 11, 21, s. 61) דאחדיות] והתרחקו ביסוד ד,נושא אותם nämlich] ונוספו. 60) B. III, 24, S. 134: formae sensibiles quae sunt in substantia composita, sunt in anima simpliciter .... similiter sunt in intelligentia, sed simplicius, vgl. III, 20 (B. III, 23, S. 133), III, 26 (B. III, 41, S. 172) und sonst. Uebcr die gleiche Anschauung bei Plotin vgl. Zeller (3) 3, 2, S. 537. 61) iv, 1 (B. iv, 1, s. 211): ואם היה השפל משולח מהעליון א״ב כל מד, שבשפל .♦ . בעליון..♦ וכשיהיו העגולות הגשמיות בעלות יסוד וצורה יתחייב שיהיו העגולות הרוחניות כן. Ebenso Plot. 11, 4, 4: 'i~1 sl zrbu.0; vGTjTÖ; £3tlv ixst, 0outo; szsivou, gotos 03 aüv9־c־:oc za 1 uXr(c. xaxsT ozi üA.tjv *Iva׳. 62) m, 18 (b. iii, 22, s. 131): בל מה שהיה מקבל לצורות רבות אי; בעצמו צורה אחת מסוגלת בו ובו", womit jedoch nicht jede Form überhaupt der Seele abgesprochen werden soll, wie aus vielen Stellen hervorgeht, vgl. besonders III, 25 (B. III, 40, S. 170), wo der corrumpirte Text wahrscheinlich folgendermassen zu Jcsen ist: והצורות הפרטיות כלומר כל המוחשות מתאחדות בצורה הכללית כלומר האוספת לכל הצורות בוזו הצירה הכללית תתאחד בצורת הנפש וא״ב] אלו הצורות קמו בצורת הנפש מצד התאחד הצורה הכללית האוספת אותן בצורת הנפש, siehe Munk und Beaumker zur St. 63) v, 16 (B. v, 16, s. 286): והחכמים מסכימים שאין לשכל צורה מסוגלת והטיבו במה שאמרו כי אלו היה לשכל צורה מסוגלת נתמנע זאת הצורה השנת צורת כל דבר זולת טצמה ואמנם אמרו כי אין לשכל צורה מסוגלת] והם רוצים לומר צורה פרטית ולא מנעו שתהיה לשכל צורה כללית כ־ הצורה הכללית תחייב השנת כל הצורות. Gabirol will hier die Ansicht wiedergeben, die Aristoteles im Anschluss an die

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