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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1900-01-01 · 1900 · page 16

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1900
Date
1900-01-01
Page
– (sequence 16)
Language
German
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IRI
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90 Aristoteles und wurde wahrscheinlich in Folge dessen in arabischen Kreisen viel gelesen. Auf ein Citat aus demselben bei den lauteren jsjolj ^ae. q״* £*aj Ui! ^La-üJ I s^a>־ ist £037} vor olov einzuschieben. In demselben Capitel S. 440, Z. 26: xal 7uav u003p iv £0ןןו xal usvou3fl scheint Theol. S. 87 (Uebers. S. 88): Uilj-o*• LiU_y> ^_^י=צ. Uj anstatt usvouafl — p30üa7] gelesen zu haben, welche Leseart wir vorziehen möchten, trotzdem p07j vorangeht und £03יץ psouqj demnach wie eine überflüssige Wiederholung erscheint. Plot. VI, 7, 14 (S. 444 Z. 2): x«1 xo «Tisipov ouxoj; iv vt«, oxi auxo; sv TJ)h\v, ouy 63; 01x0; 31c, aXX’ 63; X60)׳; tuoXd; iv «0x03. Man kann mit olxo; auch gewaltsamer Weise einen Sinn verbinden. Aber wozu? Es kommt früher 07x0; 31; vor, und demnach muss auch hier so gelesen werden, wie auch die Theologie S. 92 (Uebers. S. 93) die Stelle wiedergiebt: *A£>Ül/ La)" Plot. VI, 7, 9 (S. 434 Z. 22): x7.1x01 7ao; av67jxov 7} aXoyov Ixsivoo ovxo; iv <5 szaaxa 7} 3? 00. Es muss heissen ixet vou anstatt ixstvou, wie allem Anscheine nach auch die Theol. S. 154 (Uebers. 154): *J v^Äa5^ gelesen hat. Plot. V, 8, 4 (S. 235, Z. 27) heisst es, das Schöne in der inteUigiblen Welt ist schön, weil es nicht im Schönen ist: oxi 0.7} iv x<0 zaX03. Eine sonderbare Begründung! Es muss natürlich im Gegentheil heissen: oxi;3.7} iv x03»j.7} ־/.aXiu, wie offenbar auch die Theologie 161 (Uebers. S. 159) las: ^&ü! ^Plot. V, 8, 5 Anfang heisst es: Der Künstler wendet sich zur Weisheit der Natur, zu einer Weisheit, die nicht aus Vielem zu einer Einheit zusammengefasst ist, sondern vielmehr aus der Einheit zur Vielheit aufgelöst ist, ou xtjv 307x21 jiiviqv ix Tcok’k&v 31; 3v, a.X>« jiäXXov dvaXuouivi^v st; rXlpoz, i£ ivö;. Die Theologie, S. 165 (Uebers. S. 163), welche die Stelle wiedergiebt durch: Diese Weisheit ist nicht eine Einheit, aus vielen Dingen zusammengesetzt, sondern sie wächst aus der Einheit zu einer Vielheit hervor, scheint dva<pu01uv7}v (in der Bedeutung: sich entfalten) anstatt dvaXu013iv7]v gelesen zu haben, wozu der Umstand, dass hier von der Natur die Rede ist, beigetragen haben mag. Wir halten die Leseart nicht für richtig, weil «vaXooiiivyjv einfacher ist, aber im Vorbeigehen kann sie immerhin erwähnt werden. Plot. V, 1, 3 Schluss: xaX« 03 xal ■ף vou 3X7] voosto*/}; oua« xal d7üX7j. 0Tov 07} 6 vou; . . Die Theol. S. 106 (Uebers. S. 107) scheint ouy olov gelesen zu haben, und, wie wir glauben, mit Recht, weil damit alle Fragen beseitigt sind, wie die Worte zu verbinden seien. Ausserdem bietet die Theologie eine grosse Anzahl von Stellen, nach welchen der griechische Text im Allgemeinen leicht zu berichtigen ist, die Feststellung der Leseart im Einzelnen jedoch Vermuthungen unterworfen ist. Wir heben zwei Beispiele hervor. Plot. V, 1, 3: olov X070; 6 Iv 1;po<popq X0700 xou Iv 6uyjj 03x03 xot xal aux7ן (nämlich die Seele) X070; vou xal 7j Tiäoa Ivsp7st« xai 7}v 7upotsx«1 £ü37jv 3i; aXXou u7co'3x«atv. Der Satz bleibt schwierig, auch wenn man xaö7 rp anstatt xal 7}v emendirt. Die Theologie S. 105 (Uebers. S. 106) hat: Ihr ganzes Thun besteht in der Erkenntnis.s des Geistes und in dem Leben, das sie anderen Dingen spendet. Es ist demnach vor xal 7}v eine Lücke, die leicht dem Sinne nach zu ergänzen ist, wenn sich auch nicht mit Sicherheit angeben lässt, welches Wort einzusetzen ist. Plot. IV, 7, 8 (S. 133) wird gesagt, dass das der Wirklichkeit nach Seiende vor dem Potentiellen da sein muss, denn sollte dieses sich selbst zur Wirklichkeit überführen, was an sich ungereimt ist, so wird es doch dies nur thun können, indem es auf etwas blickt,

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