Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
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- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1900
- Date
- 1900-01-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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85 angebliche Werk des Aristoteles nichts i\n(^eres» e1ne Paxa~ phrastische Bearbeitung einzelner Stücke aus den letzten drei Enneaden des Plotin18). Was die Autorschaft betrifft, so trägt Rose kein Bedenken, das Buch dem Porphyrius zuzuschreiben. Nach dieser Ansicht wäre die Ueberschrift theilweise richtig und nur der Name des Aristoteles darum irrthümlich dem Buche vorgesetzt worden, weil einzelne missverstandene Stellen dazu den Anlass gegeben haben. Allein gegen die Annahme, dass wir in der Theologie ein Werk des Porphyrius vor uns haben, macht Volkmann in seiner Ausgabe des Plotin mit Recht schwerwiegende Bedenken geltend19). Zunächst spricht eine Unzahl von Stellen, an denen die Worte Plotins vom Paraphrasten gänzlich missverstanden und falsch aufgefasst wurden, dagegen. Allein dieser Beweis liesse sich vielleicht noch in irgend einerWeise entkräften. Erstens könnte Jemand, wie Volkmann selbst bemerkt, einwenden, dass die zahlreichen Fehler, welche die Theologie aufweist, auf einem Missverständniss des Uebersetzers beruhen und vielleicht im griechischen Original gar nicht vorhanden waren. Zweitens, fügen wir hinzu, ist ja auch der arabische Text der Theologie nicht unversehrt auf uns gekommen, so dass ein Theil der Missverständnisse vielleicht auch auf Rechnung des fehlerhaften und verderbten Zustandes unseres Textes zu setzen wäre20). Allein, wenn man auch dies Alles in 18) Deutsche Litteraturzeitung, 1883, No. 24. p. 843. 19) Plotini Enneades, ed. Volkmann II, Einleitung. 20) Für die Fehlerhaftigkeit des Textes liegen fast auf jeder Seite Belege vor. Versetzungen von Zeilen und auch von ganzen Seiten lassen sich nachweisen. S. 32, Z. 3 v. u. ist das Stück von כ1ג£*ן bis (S. 35 letzte Z.) an die unrichtige Stelle gerathen und muss S. 37 Z. 1 nach Uli eingeschoben werden. In der Uebersetzung Dieterici’s ist demnach S. 33, Z. 11 (״denn sie übertragen u. s. w.a) bis S. 36, Z. 14 (״ins Unendliche hinein“) zu versetzen und gehört nach S. 37, Z. 17 (״wie der Körper“). S. 86: JUjXj *dl *!5־*לד5|0 ^»־ *LJl י^עיס a'» XJLo *L*J| Lol^ I älxii ^Lül Die von uns eingeklammerten Worte sind wahrscheinlich nach zu setzen, und ausserdem ist der Text noch sonst im Einzelnen zu berichtigen. Ebenso scheint es, dass S. 137, Z. 1 nach die Worte gehören von Z. 6 bis vjy Z. 7. Von einzelnen sinnstörenden Fehlern seien einige besonders bemerkenswerthe hervorgehoben: S. 84, Z. 3 v. u. anstatt S. 108, Z. 9 (nothwendig sein) anstatt (zufrieden sein); S. 109, letzte Zeile (es wurde gesagt) anstatt