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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1898-01-01 · 1898 · page 61

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1898
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 61)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720975--60-2724725
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Ausser diesen Bestimmungen, welche die Sinne im Allgemeinen betreffen, ist noch Einiges über die Sinne im Einzelnen zu erwähnen. Hervorzuheben ist vor Allem, dass. Saadia an der früher bereits genannten Stelle im Commentar zu den Sprüchen (S. 96) von einem besonderen Pneuma der vier Sinne spricht, durch welches die Wahrnehmungen des Gesichts, des Gehörs, des Geschmacks und Geruchs zu Stande kommen, während er den Tastsinn mit Stillschweigen übergeht103). Als Sitz des Sehpneumas gilt Saadia die Mitte des Auges104). Was das Erkenntnissgebiet der einzelnen Sinne betrifft, so werden als das eigenthümliche Object des Gesichtssinnes die Farben genannt105), deren es sieben Grundarten giebt106). Die Objecte der übrigen Sinne werden von Saadia nur mit allgemeinen Namen bezeichnet, als das Riechbare, Tastbare und Schmeckbare107). Von dem Letzteren giebt es neun Grundarten108). selbe dem Gehör, manche, wie Ibn Ezra, dem Gesichtssinn zu, ספר האחד, ed. Pinsker, p. 55: ויש אומרים בי חמש הרגשות כנגד זה המספר (5) ואמרו כי מראה העין מתולדות הכוכבים וכר, ebenso Commentar zu Exod 3, 6: ושער הפין כשער השמים, vgl. Kaufmann a. a. O. S. 79 A. 97. l°3) Den Grund hierfür haben wir bereits früher S. 36 A. 64 angegeben. 1°i) Em. s. 96. בי המנהג והבניה משימים כל דבר נכבד באמצע הדברים ונתחיל מהקטן שבדברים ונאמר כי הגרגיר ממוצע בתוך כל העלין.... ובן חלמון הביצה הוא הממוצע בה .... וכן לב האדם ממוצע בתוך חזהו.... וכן רוח הרואה באמצע הפין» womit der Commentar zu den Sprüchen S. 43 zu vergleichen ist: אד לא שי פנד אלאנסאן אעז מן חדקתה בל(?) מוצע מבריג אלרוח אלבאצי־. An diese Anschauungsweise klingt die von Kaufmann a. a. O. S. 96 A. 24 angeführte Aeusserung des Valescus von Tharanta. 105) Em. s. 54 שהדברים אינם נראים בי אם במראים הנראים בשטחים. Er ge־ braucht den Ausdruck בשטחים, weil die Farbe als die Grenze des im Körper eingeschlossenen Durchsichtigen angesehen wurde, vgl. Arist. hist. anim. IV, 8, 533a 16, wo der Gesichtssinn y10:׳t1ch:0jv ala87p.c genannt wird, und de sensu 3, 431b 11: 0)3x3 yp0)11(7. av 317] 05־ 0־ oiacpavouc 3v 3׳זג׳1י יי. lopisoivin xxspac. Ebenso Lautere Brüder (ed. Dieterici S. 205): or-'f 106) Em.s.43:ושרש• המראה הטבעית שבעה לובן ושחור ירוק וירקררן ואדום ומראה השמיר ומראה העפר♦ Sieben Grundfarben nennt auch Aristoteles, de sensu 4, 442 a 19, denen an Zahl gleichkommen sollen die Grundarten des Geschmackes: T/c'öv y)p oaa za׳ ~a xo>v yu^uov st07j zai za xwv yp(*)0<mov 337tv. sxxx« y}p mcp0־£po)v st07]. Zuweilen jedoch spricht er von acht Arten der Farbe und des Geschmackes, wie wir sogleich sehen werden. 107) Vgl. Em. S. 159. 108) Das. s.43:ושרשי הטעם תשפה המתוק והדשן והם חמים לחים והמר והחריף והם חמים יבשים והקובץ והחמוץ והעפוץ והם יבשים קרים והתפל והוא קר ולה. Damit ist Aristoteles, de anima II, 10, 422b 10 zu vergleichen: ׳־z 0' £107] 7&v you.(lv.

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