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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1898-01-01 · 1898 · page 39

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1898
Date
1898-01-01
Page
– (sequence 39)
Language
German
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IRI
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33 dazu bestimmt zu sein, diese wichtige Funktion auszuüben und der Seele als prinzipieller Sitz zu dienen. Es nimmt allein den eines Centralorgans würdigen Platz ein, indem es in der Mitte des Körpers gelegen ist59), und eignet sich darum mehr als irgend ein anderer Körpertheil zum Prinzip und Ausgangspunkt des Seelenlebens. Dafür spricht auch der Umstand, dass die Arterien, welche die Wahrnehmung und Bewegung vermitteln, vom Herzen ausgehen60). Das Herz ist daher auch der Grund und die Quelle jener innerorganischen Wärme, die allem Lebenden eigen ist und der Seele als eigentliches Substrat und hauptsächliches Organ dient61). Wollte 59) Vgl. Em. S. 10: כל דבי חשוב שמור באמצע, welcher Satz das. S. 73 durch mehrere Beispiele erläutert wird, unterAnderem durch den Hinweis darauf, dass das Herz, welches Sitz der Seele und der natürlichen Wärme ist, die Mitte des Körpers einnimmt. Dieser Umstand ist auch für Aristoteles massgebend, de part. animal. III, 4, 665 b 18: sys 1 ge v.ai rt Desvc «utt־c (nämlich des Herzens) dpyyajv ywpav Tspt 1J.E30V יק»ן \wXkov 0’ iv toj gcvoj rt v.äzm xal Iu.7üpoa9־sv 7ן d71־ah־£v sv zolc, TlUlOJTEpOLQ XQ TtULUOTEpOV XalKopUXSV Tt (p׳J3lw, 00 »X7J TL XtuXuSl ULEI^OV. EULCpaVEC5T«ZTOV OE to ).syhsv estlv E׳iül tojv av3־pdjmv; ebenso de vita 469 a 33: xal saxiv 01־0106־ 05־) uiaYj yo')pa apyovToc ytopa. . Derselben Anschauung von der Vorzüglichkeit der Mitte begegnen wir bei den lauteren Brüdern, Naturanschauung (ed. Dieterici, S. 30): Da die Sonne im Allhimmel wie der König auf der Erde steht...., so liegt ihr Mittelpunkt nach göttlicher Weisheit in der Mitte der Welt, wie das Schloss des Königs in der Mitte der Residenz, die Residenz in der Mitte von allen Bezirken des Reiches liegt. Daher Ibn Ezra im Commentar zu Exod. 8, 18: ובעש כי אני ד, בקרב הארץ דרך משל במנהג המלכים לעמוד באמצע מלכותם להיות קרוב אל הקצוות כאשר ברא השם לב האדם שהוא מלך על כל הגוף באמצע ורוח האדם באמצע הגוף ככתוב ויוצר רוח האדם בקרבו. Schliesslich sei noch hingewiesen auf den Jezirah-Commentar Saadias S. 27 und 47, wo gleichfalls von der Bedeutung der Mitte ausführlich gehandelt und unter Anderem auch auf den eben erwähnten Schriftvers כי אד ד, בקרב הארץ Bezug genommen wird. 60) Em. das. דבאשר הוא גלוי כי הגידים אשר נותנים לגוף החוש והתנועה צמיחתם כולם מן הלב. Da גידים hier Uebersetzung von (Assurienet bei Costa benLucca a. a. O. S. 121) ist, so bedeutet es bloss Arterien; vgl. 45 מגן אבות b: [vieii.•יהל ב הוא ראשיי לזה הבה ומשם הוא ששתלה לזה העורקים [משלח לזה הכה בעורקים היוצאים ממני הנקראים שריינים אל שאיי האברים ופעולת זה הכה שהוא מכין הא:י ים לקבל החוש והתנועה; Steinschneider, Al-Farabi s, 248 A. 1 und S. 254. Demnach würde die Ansicht Saadias, welche die Arterien auch als Vermittler der Bewegung betrachtet, der Theorie entsprechen, die in den beiden, von Vielen als unächt angesehenen Schriften de spiritu und de motu animalium entwickelt ist. Anderwärts erscheinen bei Aristoteles die Sehnen, die von ihm vsopa genannt werden und gleichfalls im Herzen entspringen, als Organe der Bewegung, vergl. Meyer, Aristoteles Thierkunde, S. 426. G1) So nennt Saadia, Em. S. 75 das Herz משכן הנפש והחוב הטבעי vergl. Aristoteles, de vita S. 469 b 6: r.dvza oe za u.op 1a xal zäv z) י1ב uov £<*Vv iysi xiva acy/füTov hEpuoT^Tc׳ cp׳ja1x7]v* 010 £0>vza »jlev cpaivs-ai 9-Epu.a, teXe׳jtiov׳־z oe xa» aTspiaxoyiEva toü £7־v xoüvovxtov. ava־fxatov oe zcüTqc z'.y äß'jry ^sp^dxyjxo^ sv

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