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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 60

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 60)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720977--59-2724652
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XXXHI 5. Schalom Sachs (זכשא) vollendete Mitte Tebeth ׳2 =) פם״ח?. Beehr. 1387) in Görlitz (גורליץ) an der Neisse (דיסא) eine Abschrift des Pentateuchs, der Megilloth und Haftaroth mit dem Commentar Raschi’s (cod. hebr. Oxf. 194, 300). 6. Smerlin war der Yorbesitzer des Hauses, welches Sara (No. 4) zu einer Schule bestimmt hat. (Knothe das. 62.) 7. Smoel gab 1389 einen ihm gehörigen Garten weiter (das. 62). Ueher sein confiscirtes Haus wurde 1396 verfügt (das. 65). 1Y. in Jägerndorf: 1. Jacob kaufte 1386 von seinem Bruder, dem Bischof Jonas (No. 2), für 8 Mark, die er ihm geliehen hat, dessen Haus in der Schuhflickergasse. (Biermann, Troppau, S. 447.) 2. Jonas Bischof, Bruder Jacobs (No. 1). V. in Janer: 1. Jacob ist in den Schutzbrief einbegriffen, den die Herzogin Agnes den Juden ihres Landes am 25. Juli 1372 ausgestellt hat. (Schweidnitzer Landbuch im Staatsarchiv 0. [1370—76], Fol. 51b). 2. Pipke erhält am 18. August 1389 eine Schuld von 43 Mark bezahlt. (Schirrmacher, S. 228, No. 345.) VI. in Liegnitz: 1. Schabdeie judynne erhält am 18. August 1389 33 Mark und sechzehn Gr. bezahlt. (Schirrmacher, No. 174). VII. in Löwenberg: 1. Baruch. Seinet- und anderer Juden wegen geht am 12. Decbr. 1389 eine Botschaft von Görlitz nach Löwenberg. (Knothe II, 60.) VIH. in Neisse: 1. Chanan. Am 23. August 1384 quittiren die Rathmannen von Neisse, dass Chanan die zweitausend Mark, die ihm Przemko v. Troppau (XI, 12) schuldig gewesen, bezahlt erhalten habe. IX. in ßatlbor: 1. Benisch. Thm und Salomo’s Kindern (No. 2) schuldete Herzog Przemko v. Troppau (XI, 12) 600 Mark schweren Geldes, die er auf Martini bezahlen will. So erklären die Rathmannen von Ratibor am 19. Januar 1386. (Or.-Urk. im Archiv der Stadt Troppau.) 2. Salomon. Thm schuldeten die Herzoge Wenzel (XI, 11) und Przemislaw (XI, 12) v. Troppau 117 Mark, wofür die Stadt Troppau die Bürgschaft übernommen hat. (Urk. im Troppauer Museum d. d. 10. Mai 1380.) Er starb wohl vor 1386. Seine Erben s. No. 1. X. in Reichenbach O.-L.: 1. Ydam. Wegen seiner Austreibung schicken die Görlitzer einen Boten an TTn.ns von Gersdorf, den Besitzer der Stadt. (Knothe II, 57.) XI. in Schweidnitz: 1. Baruch, juden Lazars (unten No. 8) son, gehörte zu den Gläubigern des Kaiserlichen Hauptmanns von Breslau Thime v. Coldicz. (Urk. vom 17. März 1377, mitgeth. v. Grünh. aus Lib. imperat., S. 113.) 2. David Falken, von 1364—1367 in Breslau (oben E, I, 1) wohnhaft, ist in den Schutzbrief einbegriffen, den Agnes von Schweidnitz am 29. Mai 1369 auf vier Jahre ausgestellt (0. 73f., No. 31) und am 25. Juli 1372 auf sechs Jahre erneuert und erweitert hat. (Staatsarchiv Schweidnitzer Landbuch 0. [1370—76], foL 51b). YgL oben S. 74 f.

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