Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1897
- Date
- 1897-01-01
- Page
- – (sequence 59)
- Language
- German
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XXXII E. c, 1360-1390. I. In Bresiaa: 1. David Falken erhielt am 14. Oetober 1864 von den Breslauer Rathmannen für sich, sein Weib und seine Kinder, seine Mutter, seine Schwiegermutter UQd deren Kinder und seinen Schwager, den kleinen Kadzym, einen Schp-tzbrief auf drei Jahre und hatte als Zins jährlich 2 Ofen Ziegel oder J.4 Mark Gr. zu zahlen (0. 72). 2. Kadzym, der kleine, Schwager Davids, No. 1. Ygl. oben Breslau D, 97. II. in Glatz: 1. Jordan hat 1881 am 11. Jan. von Frau Gele, Beringens Schwester, zwei Mark zu fordern und quittirt am 26. Juni über den Empfang des Geldes (StiUfried-Battpnitz, S. 49, No. 468 und S. 55, No. 475). 2. Joseph hat von Wpncz v. Bonyn 12 Schock zu fordern. Für die Sicherheit wird ihm am 2. Juli 1888 Neurode verpfändet (das. No. 516). 8. S10man oder SloniQU lässt am 2.März und 15. Mai 1868 eine Schuld von 6 Schock auf Nekoz v. Rochnow’s Gut eintragen (das. S. 41, No. 347; vgl. S. 42, N0. 352). Ihm schuldet Hensel v. der Byl am 18. Mai 1368 dreissig Schock Prager Pfennige (das. S. 46, No. 392). Auch sonst waren zahlreiche Herren bei ״den Juden“ tief verschuldet, nämlich: Hans ypn Aschaw (1861 fünfzig Mark und 36 schwere Mark, vgl. das» S, 35, No. 296); Hansel von der Bele oder Byl (1360 sechs Schock! vgl. das. S. 83, No. 274, vgl. auch unter Sloman oben No. 3); Frau Margarethe Brunichin (1860 zwanzig Schock, vgl. das. S. 33, No. 272); Conrad v. Oi schwitz (1361 neun Schock Groschen, das. S. 34, No. 280); Otto v. Glubocz, genannt von Swedlerdorf (1360 drei Schock grosser Prager Pfennige, vgl. das S. 83, No. 269. — 1366 zus, mit Tiez v. Paurwitz sechzig Mark, und zus. mit Burggraf Peter!0 Schock Mark poln. Zahl, vgl. das. S. 43, No. 363 und S. 44, No. 375. — 1371 zus. mit Hanko von Knoblochsdorf zwanzig polnische Mark, vgl. das. S. 49, No. 414); Jerke von Muschin (1362 erfordert und erlangt er 6 Mark poln. Zahl, die auf Bemh. Brunichin bei de«. Juden gest. haben, das. S. 38, No. 319); Rüdeger v. d. Stercz (1861 schuldet er den Juden 80 Schock gr. Prager Pfennige, das. S. 34, N0• 271, vgl. S. 35, No. 292).. UI. in Görlitz: 1. David war vor 1389 Hausbesitzer in Görlitz. Ueber sein im Namen des Herzogs confiscirtes Grundstück wird 1396 entschieden. (Knothe, zur Gesch. der Juden in der Ohprlaus. im N. Arch. f. sächsische Gesch. u. Alterthumskunde II, 65 f.). 2. Isag oder Isaak scheint 1388 ein Ehrenamt in der Gemeinde bekleidet zu haben. Ihm und darnach ״gemeinlich allen Juden“ übertrug Sara ihr haus zu ״einer schule erpliche«“ (Knothe das. 62). 1396 wurde über sein confiscirtes Haus verfügt (da®• 65 f.). 3. Jeckil (wohl mit dem sub. D. IV, 4 erwähnten nicht identisch), übergab 1389 Peter Stein Grepers Garten (das. 62). Ueber sein confiscirtes Haus wird 1396 verfügt (das. 65 f.). 4. Sara bestimmte 1388 ihr Haus zu einer Schule (vgl. oben No. 2 und Knothe das. 62),