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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 61

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 61)
Language
German
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XXXIV 3. Isac von Hirsberg wird namentlich unter den Personen angeführt, für welche Herzogin Agnes am 25. Juli 1372 einen Schutzbrief auf sechs Jahre ausstellte. (Staatsarch., Schweidn. Landbueh C., Fol. : 51b.) Er ist ohne Zweifel identisch mit ״Müschen ysaag von Hirsberg“, d. h. Isaak b. Mosche, welchem die Herzogin Agnes gemeinsam! mit anderen Juden verspricht, dem ״Jacob juden der Donalynne son“ keinen Frieden in Schweidnitz zu gönnen. (Das. D Fol. 102;a. Die IJrk. gehört etwa in das Jahr 1389.) 4. Gross Ysaag von der Nys gehörte zu den Personen, denen Herzogin Agnes versprach, dem Juden Jacob, Sohn der^Donalynne, keinen Frieden in Schweidnitz zu gönnen (das.). 5. Ysaag abrahams son gehörte ebenfalls zu den Personen, denen Herzogin Agnes c. 1889 die (No. 3. 4) erwähnte Zusicherung^gegeben hat (das.). Ihm schuldete die Stadt Breslau zus. mit Lazarus [und Israel v. Striegau 339 Mk. Gr. (Stobbe Z. YI, 354.) (3. Jacob, der Donalynne son. Herzogin Agnes verspricht den Schweidnitzer Juden, dem genannten Jacob keinen Flieden in Schweidnitz zu gönnen. ( Urk. v. c. 1389 im Staatsarch. Schweidn.- Jauersche Landbücher D., Fol. 102 a.) Vielleicht war er derselbe, dem Herzog Bolko von Münsterberg 1880 tausend Mark schuldete. (Schmidt, Schweidnitz I, 113). 7. Jacob Davidis v. meren gehörte ebenfalls zu den Personen (vgl. No. 3, 4, 5, 11), denen die Herzogin Agnes versprach, dem Juden Jacöb(N0. 6) keinen Frieden mehr in Schweidnitz zu gönnen. (Staatsarch. Schweidnitz-Jauersche Landbücher D., fol. 102a.) 8. Lazar, der Vater Baruchs (No. 1), der Schwiegervater des Bischofs Ozer (No. 9), war in den Schutzbrief einbegriffen, den Herzogin Agnes am 29. Mai 1369 mehreren Juden auf vier Jahre ertheilte uncl am 25. Juli 1072 .auf weitere sechsJahre ״verlängerte (vgl. oben No. 2) und gehörte 1377 zu den Gläubigern des Kaiser! Hauptmanns Thime von Coldicz (s. oben No. 1). 9. Ozer, Bischof, Schwiegersohn Lazers (No. 8), ist in den (No. 8) erwähnten Schutzbriefen an erster Stelle genannt. Vgl. oben im Text S. 73 f. 10. Salomon st. im Jahre 1372 (Grabschrift 28, Anhang II, S. XIII.) 11. Schabdey Bennuschen gehörteJebenfaUA zu den Personen, welchen . Herzogin Agnes c. 1389 versprach, dem Jacob, Sohn der Donalynne, .keinen. Frieden in Görlitz zu gönnen (vg! oben No. 3, 4, 5, 7, vgl. 6). 12. Smogelchin war in den Schutzbrief einbegriffen, den die Herzogin Agnes am 25. Juli 1372 mehreren Juden ausstellte (vgl. oben . No. 2, 3, 8. 9). . XII. in Troppau: 1. Clara besass 1372 in Troppau auf der Judengasse, die in der Nähe des Batiborer Thores lag, ein Haus. (Biermann, Troppau 487.) Schluss von Anhang III folgt im dritten Heft. Berichtig ring: S. 42, n. 3, lies: ״Mon. hist. Boemie“.

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