Mannheim
Compact Memory

Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 56

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 56)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2720904-2720977--55-2724648
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

ein Haus neben der Judenschule von Jacob v. Neisse zusammem(S.-A. G1י 1 fol. 313a) und überliess es 1358 dem Lorenz v. Strelitz (das. 1, 2 fol. 48a), vgl. damit die Notiz aus dem Jahre 1355 (St־A. Kladdenbuch, Heft 2, fol. 14 — nicht 18a — gedr. bei O. 62). Er gehörte 1360 zu den fünf Personen, die das ״erbe .. . do sy ire shule han“ erwarben (St.-A. G 1, 2 Fol. 88a). 191. Wilczco zahlte zus. mitJonathas (No. 71) 1357 u. 1359 je 5 Vierdung Zins (O. 63. 71). 192. Wilczco von Namslau (0. 56. 71), auch Wilczco Magnus (0.64) genannt, besass 1354 einen Schutzbrief auf drei Jahre, nach dessen Inhalt er dem Könige 8 und dem Kafh 4 Sc. jährlich zu zahlen hatte. Yzaak, vermuthlich Smogelisse (oben No. 188), versprach jährlich einen Yierdung für ihn zu erlegen. 1357 zahlte er 3 Yierdung (O. 64) und war 1359 mit derselben Summe (O. 71) veranlagt. 193. Wilczo, der nach StA. F. Bresl. YIH, lb fol. 45b im Jahre 1355 (?) 1/2 Yierdung zu zahlen hatte, ist vieheicht mit einem der unter 191 u. 192 genannten identisch. 194. Zara zahlte am 22. April 1345 dem Könige 1 Schock Zins auf vier Jahre voraus (0. 48). Sie war vielleicht die arme Frau, die später mit ihrer Brudertochter (Zara et filia fratris sui) im Hause des Fleischers Jacob (O. 57) wohnte. Zwze (0. 49) oder Zuse (O. 59), Frau Lawentins, s. No. 103. 195. Zyffra "zahlte am 14. April 1345 dem Könige 1/a Mark Zins auf vier Jahre voraus (0. 47). II. in Brieg: 1. Andreas, Sohn des Lazarus, erhielt vom Herzog Ludwig I. (IX, 2) am 11. Novbr. 1358 das Versprechen, ihm 11. s. Brüdern Mosscho (6) und Michaelis (5) die 7 Mark, die er ihnen schuldet, am nächsten Walpurgistermin zu bezahlen (Z. VI, S. 16, No. 135). In demselben Jahr erhält Andreas allein vom Herzog Ludwig einen Schuldschein über 7 Mark, die zum nächsten Michaelis zu zahlen sind (Z. VI, 18, No. 160. Staatsarchiv Liegn.-Brieger Gerichtsb. A. 1358—59, S. 14b). 1377 gehört er zu den Juden, welchen Thime v. Coldiez, Hauptmann zu Breslau, 120 Mark schuldig ist (Lib. imperat., p. 113). 1382, 19. Febr״ quittirt er Wenzel v. Haugwitz über dessen Schulden bei ihm (Z. XI, 434, No. 928). 2. Danielissa erhielt 1358 für sich und ihre in Breslau vorhandenen Angehörigen (vgl. Bresl., 84. 14. 149) einen Schutzbrief auf ein Jahr vom Herzog Ludwig (IX, 21) mit der Berechtigung, nach Belieben in Land und Stadt im Herzogthum zu verkehren (Staatsarchiv, Liegnitz- Brieger Gerichtsbuch A. 1358-59, S. 14b. Z. VI, S. 18, No. 156). 3. Jordan, Sohn des Lazarus, wohnte 1356 u. 1358—59 in Brieg (0. 63. 67). 4. Lazarus hinterliess vier in Brieg ansässige Söhne: Andreas (No. 1), Jordan (No. 3), Michaelis (No. 5) und Mosscho (No. 6) und eine Tochter Hadas, die mit ihrem Manne Muscho (oben Breslau, No. 119) und ihrem Schwiegersohn Aharon (oben Breslau, No. 23) in Breslau ansässig war. Nach Z. VI, S. 16, No. 135 wäre er am 11. Novbr. 1358 bereits verstorben gewesen, während er in den Urkunden vom

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.