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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 57

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 57)
Language
German
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XXX 25. Januar und 15. Febr. 1359 (0.67) noch als lebend erscheint. Doch ist bereits in dem Schutzbrief für die Brieger Judenschaft, ausgest. zw. 5. u. 11. März 1858 (Cod. dipl. Sil. IV, Einl., S. 15) nicht er, sondern seine Frau (״nominatim Lazarisse cum pueris suis et familia“) genannt. (Vgl. Staatsarchiv Liegnitz-Brieger Gerichtsbuch A. 1358—59, Fol. 14b ) 5. Michaelis, Sohn des Lazarus (No. 4) und Bruder des Andreas (No.1)י gehörte 1358 zu den Gläubigern Herzog Ludwigs I. 6. Mosscho, Sohn des Lazarus (No. 4) und Bruder des Andreas (No. 1), war der Hauptgläubiger Herzog Ludwigs I. (II, 2) von 1362—1871. Schon 1358 hatte er gemeinsam mit seinen Brüdern Andreas lind Michaelis (Nr. 5) eine Forderung an ihn (oben No. 1). 1362, 10. Jan., schuldet ihm der Herzog 742 Mark (Z. VI, S. 42, No. 391), 1364, 16. Novbr., lässt er an ihn 8 Mark zahlen (das. S*. 64. No. 580) und bestätigt am 27. Novbr. einen Vergleich, auf Grund dessen Mosscho 17 Mk. 45 scot von Woyczich von Hokerechtin zu erhalten hat (das. No. 583). 1371, 15. Septbr., zahlt der Herzog an Mosscho 75 Mark (das. S. 78, No. 709). 1378, 11. Aug., werden ihm in einem Rechts־ streit 50 Mark Groschen mitsammt dem Wucher zugesprochen (das. S. 92, No. 843). 1379, 13. Septbr., zahlt er Namens des Herzogs Johann von Troppau und Ratibor (XI, 4) die Summe von 450 Mark in drei Säcken ad praetorium Bregense (das. S. 93, No. 851), und 1385, 7. Movbr., blieb Herzog Nicolaus von Leobschütz (XI, 10) nach ge־ schehener Abrechnung ihm noch 63 Mk. Prg. Gr. poln. Z. und darüber schuldig (Brieger Stadtbuch, Fol. 95) ״Jacob jude Moschen son von Br ege“, der 1398 einen Schutzbrief erwarb, war s. Sohn. UI. in Glatz: 1. Jacob hatte am 28. Januar 1351 von einem Adligen 7 Schock und Zinsen in das sechste Jahr zu fordern (Stillfr. Rattonitz, Beitr. zur Gesch. des schles. Adels, No. 73, S. 13). 2. Smoyel (Geschichtsqu. d. Grafsch. Glatz V, 3) oder Smoil (das. S.4) ersteht 1347, am 17. Januar, 34 Schock Groschen (das. V, 3) und fordert am 2. März 8*/2 Schock auf Hermann v. Czibor’s Gut (das. S.4j. Schidczinna Smogelissa 1351—1356 in Breslau (oben No. 165) war vielleicht seine Wittwe. IV. in GMitz: 1. Daniel erh. 1343 von den Brüdern Jan und Otto v. Gersdorff auf Radmeritz eine Geldschuld redlich bezahlt (Knothe im N, Arch. für sächs. Gesch. II, 59). An ihn lässt Isaak (No. 3) einen Hof auf (das. 60). 2. Friczko tritt 1338 an Leo einen Hof ab (Knothe a. a. O.). 3. Isaak übernimmt 1345 die Höfe seiner Brüder Jeckil (No. 4) und Noah (No. 6) u. den des Melach (5) u. überlässt 1346 dem Daniel (1) und Zharnak (7) je einen Hof (Knothe das.). 4 Jeckil, Bruder Isaaks (No. 3) und Noahs (No. 6), 5. Melach, vgl. Isaak (No. 3). 6. Noah, Bruder Isaaks (No. 3) und Jeckils (No. 4). 7. Zharnak, vgl. Isaak (No. 8).

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