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Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung · 1897-01-01 · 1897 · page 5

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Journal
Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
Volume
1897
Date
1897-01-01
Page
– (sequence 5)
Language
German
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IRI
…/2720904-2720977--04-2724597
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43 Des höchsten Preises werth erschien dabei den Städten die Erwerbung eines wirksamen Schutzes gegen die Ungerechtigkeit und Willkür, welche sie von den Vertretern der Landesherren befürchteten. zichtete er den Rathmannen von Schweidnitz gegenüber auf seine Renten und Geschosse für die 605 Mark, die der Rath für ihn an die Juden bezahlt hatte. (Schweidnitzer Stadtarchiv, 1. Abth., Sectio IX, classis I, divisio I, 1. Repos., 11 Alphab., litt. Y.) Am Sl. Januar 1852 stellte Herzog Wenzel (IX, 1) eine Schuldverschreibung über 180 Schock Groschen ans, welche der Rath von Liegnitz für ihn an Joyl Simonis von Prag bezahlt hat (Or. i St. Liegn. No. 76. Schirrmacher, S. 127, No. 188). Ludwig I. (IX, 2) versprach am 11. November 1385 dem Andres, Sohn des verstorbenen Lazarus von Brieg, und dessen Brüdern Mosscho und Michaelis, nächsten WaJpurgis 7 Mark zu bezahlen, und im Fall des Verzuges für jede Mark 1 Vierdung Zinsen (Z. VI, S. 16, No. 135 und S. 18, No. 160). Am 31. August 1859 berechnet er sich mit Peczo von Cindal, wobei dieser bei vier Juden wegen 20 Mark für den Herzog Bürgschaft leistet (Z. VI, S. 22, No. 195). Am 10. December 1362 stellte er dem Juden Moscho (D. H, 5) einen Schuldbrief über!1/2 Mark zu 3 Heller Zins wöchentlich aus (Z. VI, S. 42, No. 391). Am 10. November 1364 gab er demselben Juden einen Schuldschein über 71/4 Mark, die er bis zum 1. Mai 1365 geliehen hat (das. S. 64, No. 574),’ und am 16. November versprach Peczo Cindal für ihn an denselben Juden 8 Mark zu zahlen (das. Nö. 580, vgl. No. 583). Am 15. September 1371 bezahlt der Herzog endlich demselben Juden 75 Mark, so dass er ihm nichts schuldig bleibt (das. S. 78, No. 709). Am 23. Januar 1378 berechnet sich der Herzog mit Peczo Cindal, der abermals seine Schulden bezahlt hat, darunter 21V2 Mark an Juden (das. S. 92, No. 843). Im folgenden Jahre übernahmen die Rathmannen von Brieg die Bürgschaft für eine Schuld von 37ya Mark, die der Herzog beim Juden Muscho aufgenommen hat (Z. XI, S. 432, No. 912). — Der Rath von Breslau allein zahlte 1301 an die Juden l(^/4 Mark (Henr. Paup., S. 6. Stobbe 236) Zinsen, 1307 zwei Mark (Henr. P. S. 17) 1309 43/4 Mark (das. S. 23), 1314 68 Mark (S. 36). 1323 leiht ein Jude der Stadt 150 Mark (S. 48), 1324 nimmt der Rath apud Eckehardum judeum et attos 40 Mark minus 5 (?) fertonibus auf (S. 49), 1325 beim Juden Jacob 49 Mark 8 Scot (S. 50), 1330 beim Juden Jacob 400 Mark (S. 55); 1331 erhalten die Juden auf alte Schulden 478 Mark (S. 56). 1334 leiht der Rath bei der Jüdin Saida (D. I, No. 151) 50 Mark (S. 60). 1335 werden an Christen und Juden 269 Mark und ein Vierdung Zinsen gezahlt (S. 61). 1338 erhalt ein Jude 50 Mark Zinsen (S. 64). 1340 findet sich die Notiz^ ״Item de pannis sub scampno et de judeorum sub usura reeeptis 1390 M et 1 fert. (S. 65). 1341 belaufen sich die an Christen und Juden bezahlten alten Schulden •auf 1295 Mk. und 8 Scot (S. 67). 1351 borgt der Rath bei den Juden 500 Mk. (Z. XVII, S. 36) nach Rechnungsbücher, 79. In demselben Jahre nimmt der Rath von ausstehenden Schulden der Juden ״et pecunia inventa in areis judeorum 445 M. et 4 fertw ein (Klose, Breslau II, 184. Vgl die Urkunde vom 7. October 1349 u. Z. XVII, 35). 1352 ״de pecunia recepta in judea sub dampnis 500 m.w (Henr. P., S. 79). Im Jahre 1353 erhalten die Juden auf alte Schulden 612 Mk. und leihen der Stadt 575 Mk. (S. 81). Im Jahre 1354 werden ihnen 381 Mk. Schulden bezahlt (S. 82). 1355 hat die Stadt 1*

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