Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1896
- Date
- 1896-01-01
- Page
- – (sequence 53)
- Language
- German
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IX 6. (= N 5 B 6) Mordechai, Sohn des Abraham, gest. am Donnerstag, 2. oder 6. Marcheschwan zw. 5Ö71 und 5078 (= 2. October 1315, hezw. 28. September 1818, oder (wenn man am 6. Marcheschwan festhält) am 1. October 1810, bezw. 17. October 1314 bezw. 13. October 1317). Vielleicht war er der Vater der vorher erwähnten Esther (No. 5) und der Bruder des 1332(?) verstorbenen Mose b. Abr. (No. 10). האבן הזאת הוקם מצבה לראש לבזבוד] הנחמד*) ר" מרדכי 1בר1 אברהם זל שנפט [ר]0 1מח .5 מישי בשבת בשנני oder שי] 3) למרחשון בשנת ט.. לאלף השישי ויר4) שתהא נפשו צרנורה] 1ב1צרור החיים טם כ1ל1 1ישרא]ל קיבי) 1) הנחמד ist, wie bereits Nissen bemerkt, ein im 14• Jahrhundert sehr gewöhnliches Beiwort, das weder für die ״Beliebtheitu (Grünhagen, Reg. IV, 155), noch für die ״Gelehrsamkeit“ (Gosslar nach dem Berichte Markgraffs) sondern nur für die bürgerliche Achtbarkeit und Ehrenhaftigkeit seines Trägers Zeugniss ablegt. 2) Hieraus construirt Gosslar seinen Marcus Abraham Schöps (?). 3) Die BLA. [בש[לישי und [בש[מיני scheinen ausgeschlossen zu sein. 4) ויהי רצון, wie bereits Nissen richtig hat. 5) vielleicht קדוש ישראל בעזרו (vgl. i 146, sy 7. (= N 6 B. 8) R. Jehuda, Sohn des R. Jechiel, st. am 18. Kislew 5087 14. November 1326. קרסול*) הורנו2) מטרה (31ונפט מהוד שפר ונח(ו)[ן בחרדה4) בנוט אבינו5) הנ°) החרס יהודה בהנר8) יחיאל 5 והמצבה טדה מאיד הנל. 1הזה9) פגטנו0*) יה כסליו שנ1ת פז לפרט אלף הששי תנצבה .החבר רבי (י הנחמד רבי (» p. 9) Vgl. I M. 31, 52 mit leiser Aenderung (איד statt עד). 10j Lies פגענו, Relativsatz zu מאיד. Es wäre demnach etwa wie folgt zu übersetzen ״Es wankte der Fuss unseres Vaters; wir wandten uns von der Majestät der Schönheit und schlugen in Entsetzen unser Lager auf, als unserVater R. Jehuda, Sohn de&R. Jechiel, hinschied. Dieses Denkmal ist nun Zeuge des Ungemachs, das uns am 18. Kislew 508? getroffen hat.“ Was heute, zumal in der Uebersetzung, schwülstig klingt, galt eben im 14. Jahrhundert als zierlicher Stil. Die Inschrift zeigt einen vierfachen Reim auf rrr. Die Zahl 1327 bei Nissen ist ungenau. ג) Vgl. A 18, 37. 2) Vgl. I M. 49, 26. 3) ונחו bei Nissen ist ohne Zweifel nur ein Druckfehler für ובחן oder ובחן. *) Die Wendung ist eine Anspielung auf IV M. 83, 24 mit Umdeutung der Eigennamen in Appellative (vgl. auch Pseudo-Jonathan zur Stelle). 5) Vgl. IV M. 20, 3. .הנחמד;6 8. (= N 7 B 9) Druschna, Frau des R. Matthatias, st. im Cheschwan 1828. (Die Jahreszalü giebt Nissen in der Ueberscbrift. Einen Anhaltspunkt im Texte finde ich dafür nicht). נמחשון לאלף הששי [בקברה בכה1) מרת דרשנא2) הנאמב נד, אשת1 הנר8) מתתיא עטרת אישה ויקונן ויאמר םפ1ד .5 אוכלה פירי4) בנהרם6) מחמד ג) Vgl. I Kön, 22, 20. 2) Der Name Draschna oder Druschna kommt auch Leute noch hier im Osten vor. .הנחמד רבי (« 4) Vgl. Ezech. 19,14. fi) Vgl. Zunz, Syn. Poesie, S. 381.